 Der Pap-Test: Muss Früherkennung Angst machen? |
Wenn der Frauenarzt nach der jährlichen Krebsvorsorge erklärt, dass beim Pap-Test ein auffälliger Befund festgestellt wurde, wird das Kopfkino in Gang gesetzt: Bedeutet auffällig, dass ich Krebs habe?
Doch was viele Frauen nicht wissen: Auffällig bedeutet noch lange keine Krebserkrankung, auch die Bezeichnung Krebsabstrich ist irreführend für den Pap-Test. In den meisten Fällen heilen eventuelle Zellveränderungen von selbst wieder ab. Der Abstrich dient vor allem der Früherkennung möglicher Krebsvorstufen, denn mit dem Pap-Test sollen eventuelle Zellveränderungen am Gebärmutterhals aufgespürt werden, um diese gegebenenfalls mit einem kleinen Eingriff operativ zu entfernen.
Was genau passiert beim Pap-Test?
Der Pap-Abstrich ist Kern der jährlichen Krebsvorsorge beim Frauenarzt, die ab einem Alter von 20 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Der beste Zeitpunkt für die Früherkennungsuntersuchung sind die ersten zwei Wochen nach der Menstruation. Für den Pap-Test entnimmt der Frauenarzt Zellen vom Muttermund und mit einer Spezialbürste einen Abstrich aus dem Gebärmutterhals. Die Untersuchung ist in der Regel schmerzfrei. Anschließend werden die Zellen unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht.
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