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Schlafstörungen führen dazu, dass man tagsüber müde und weniger leistungsfähig ist. Viele Betroffene berichten außerdem über Gedächtnis- und Sexualstörungen sowie Ohrgeräusche (Tinnitus).
Für Schlafstörungen gibt es vielfältige Ursachen. Sie reichen von organischen Faktoren wie Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen über psychische Krankheiten bis hin zu Umweltfaktoren und ungesunder Lebensweise.
Schlafstörungen können den Tag-Nacht-Rhythmus erheblich beeinträchtigen, aber auch für andere zur Gefahr werden, zum Beispiel wenn man übermüdet am Lenkrad sitzt und während des Autofahrens einschläft. Wer regelmäßig schlecht schläft, sollte die Ursache bei einem Facharzt (Internisten bzw. Somnologen) abklären lassen.
Wenn eine ausführliche Befragung und andere Untersuchungsverfahren keine klaren Ergebnisse bringen oder um eine Diagnose zu untermauern, kann eine Untersuchung im Schlaflabor erfolgen. Bei der nächtlichen Untersuchung werden die physiologischen Funktionen im Schlaf gemessen und anschließend analysiert. Um den Schlaf nicht zusätzlich durch die ungewohnte Umgebung zu beeinträchtigen, findet die Untersuchung in möglichst gemütlicher Atmosphäre statt und auch die Bewegungsfreiheit ist kaum eingeschränkt: Der Untersuchte kann wie zuhause entspannen und jede freie Schlaflage wählen.
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