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Der "Stuhl" ist das Endprodukt der Verdauung und besteht aus unverdauten Nahrungsbestandteilen, Verdauungssäften, Darmschleimhautzellen und etwa zur Hälfte aus Bakterien. Bei der Stuhluntersuchung beurteilt der Arzt den Kot auf seine Beschaffenheit (Konsistenz), seine Farbe und das Gewicht. Er kann die Probe gezielt auf Bakterien wie Salmonellen, Shigellen, Yersinien, Campylobacter und andere untersuchen. Mehrmalige Stuhlentnahmen, meist an drei verschiedenen Tagen, erhöhen die Nachweisquote der Krankheitserreger. Zur Probenentnahme setzt man am besten den Stuhl in ein sauberes Gefäß ab und nimmt mit einem Löffelchen möglichst die schleimigen, eitrigen oder blutigen Bestandteile auf. Sind keine Auffälligkeiten zu erkennen, wird Material von der Stuhloberfläche genommen. Bei flüssigen Stühlen werden drei bis fünf Milliliter als Probe abgefüllt. Sollte es nicht möglich sein, auf diesem Wege eine Probe zu gewinnen, wird der so genannte Rektalabstrich durchgeführt. Hierbei wird ein Stieltupfer bis hinter den Analschließmuskel eingeführt und auf diese Weise eine Probe entnommen. | Stuhluntersuchung | Normalwerte | | Konsistenz | geformt | | Farbe | gelbbraun | | Gewicht | 200-250 g / Tag | | Fett | 3,5 g / 100 g | | unter 7 g / Tag | | Stärke | nur in geringen Mengen nachweisbar |
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