Der Prozess gegen Madonnas Adoption wird doch nicht diese Woche stattfinden. Der Website Contactmusic zufolge wurde die Anhörung auf den 1. Dezember verschoben. Der Grund: Der zuständige Richter ist gegenwärtig zu beschäftigt. Mehr als 67 Menschenrechtsvereinigungen stellen sich gegen die Adoption des einjährigen David Banda durch Madonna und ihren Mann Guy Ritchie. Madonnas Adoptionsgegner werfen der Sängerin vor die gewöhnlich gültigen Adoptionsprozeduren nicht respektiert zu haben. Madonna betonte ihrerseits alle normalen administrativen Wege gegangen zu sein und sich durch ihren Starstatus keinerlei Vorteile verschafft zu haben. Die Tatsache, dass David Banda kein Vollwaise ist (sein Vater Yohane Banda lebt noch) macht die Sachlage noch komplizierter. Der Richter Andrew Chipeta, der letzte Woche beschlossen hatte sich etwas Zeit zu lassen, hat heute angekündigt die Anhörung auf Anfang Dezember zu verschieben. Justin Dzonzi, der Anwalt der Menschenrechtsgruppen, erklärte: «Der Richter hat sich nicht mit mir oder meinen Kollegen in Verbindung gesetzt, aber wir haben gehört, dass er sehr beschäftigt ist und die Sache nächste Woche regeln wird. Letzte Woche hatte Madonnas Anwalt Alan Chinula bestätigt, dass der Richter mehr Zeit benötigt um die Argumente der beiden Partien zu untersuchen. |