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Ein Jahr ohne Shopping: Nunu Kaller hat es durchgezogen!

  

Hier ein neuer Pulli, da ein hübscher Schal und bei dem Schnäppchen-Preis müssen die Stiefel auch noch mit! Kommt Ihnen das bekannt vor? Der alltägliche Shopping-Wahnsinn. Egal ob beim Stadtbummel mit der besten Freundin, bequem beim Online-Shopping zu Hause oder schnell im Vorbeigehen im Laden an der Ecke - wir finden immer eine Gelegenheit zum Shoppen! Und obwohl unser Kleiderschrank bereits überquillt, haben wir nie etwas zum Anziehen!

Auch Nunu Kaller kannte dieses Problem nur zu gut. Sie kaufte und kaufte, belohnte sich ständig mit neuen Dingen - die Österreicherin war ein regelrechter Shopaholic! Bis sie sich vom einen auf den anderen Tag dazu entschied, mit dem Shoppen aufzuhören. Ein Jahr lang machte sie Diät - Shopping-Diät - und hielt ihre Erfahrungen in einem eigenen Blog fest.

Nunu Kaller © Elisabeth Mondl - Ein Jahr ohne Shopping: Nunu Kaller hat es durchgezogen!
Nunu Kaller © Elisabeth Mondl
gofeminin: Was war der Auslöser für dich, plötzlich nichts mehr zu kaufen?

Nunu Kaller: Das war eher ein schleichender Prozess: Das Jahr 2011 war von Anfang an sehr hart für mich, sowohl privat als auch im Job beutelte es mich ziemlich. Mein Shoppingverhalten wurde in 'Mitleidenschaft' gezogen: Ich war früher immer schon gern shoppen, aber 2011 wurde es zuviel. Dass das so war, merkte ich zwar bald, aber ich machte trotzdem weiter - bis im Urlaub dann die Idee da war. Dann gab ich mir noch zwei Wochen, um mich emotional darauf vorzubereiten.

Wie sah deine Shopping-Diät genau aus? Hast du überhaupt nichts mehr gekauft?

Keine Kleidung, keine Schuhe, keine Taschen, keine Accessoires. Der Verzicht auf neue Schuhe war am schwierigsten!

Wie viel hast du vor deiner Shopping-Diät geshoppt, bzw. wie viel hast du im Monat für Kleidung und Accessoires ausgegeben?


Ich kann das schlecht einschätzen, weil ich nie Buch geführt habe. Im Nachhinein schätze ich: Irgendwas zwischen 150 und 250 Euro, je nachdem, ob ich Schuhe gekauft habe oder nicht. Ansonsten war ich leider eher eine Anhängerin von günstiger 'Fast Fashion'.

Hat sich die Shopping-Diät auch in deinem Portemonnaie bemerkbar gemacht?

Sicherlich hat sie das, aber ich kann ganz schlecht schätzen, wie viel ich gespart habe, denn das Geld und noch viel mehr habe ich in eine Ausbildung investiert - was ich bis heute nicht bereue. Das hat schon meine heute 93-jährige Oma immer gesagt: "Ins Reisen und in die Ausbildung sollst' investieren, Kind!"

Shopping verboten!
Shopping verboten!
Wie hast du es geschafft, nicht in Versuchung zu geraten? Hast du während deiner Shopping-Diät komplett auf Stadtbummel verzichtet?


Ich habe sehr schnell begonnen, mich genauer über Kleidung zu informieren. Die Dinge, die ich da entdeckte, machten es mir ziemlich einfach, nicht shoppen gehen zu wollen: Die miesen Produktionsbedingungen in Billiglohnländern, der unglaublich hohe Pestizideinsatz beim Baumwollanbau und der extrem hohe Einsatz von Umweltgiften bei Färbung und Produktion! Den Wunsch auf 'Neues' befriedigte ich durch DIY (Do it yourself) und Tauschpartys. Natürlich gab es hin und wieder Anfälle von 'Habenwollen', aber da stand mein Wunsch durchzuhalten einfach ganz stark im Vordergrund.

Wie schwer ist dir der Verzicht aufs Shoppen gefallen? Gab es einen Punkt, an dem du (fast) schwach geworden wärst?

Shoppen war bei mir - wie bei sicher vielen anderen Frauen auch - eine Ersatzhandlung. Ging's mir schlecht, ging ich shoppen, holte mir den Konsum-Kick, ließ ein paar Endorphine durch mich durchwirbeln und gut war's. Und deswegen war es während der Diät immer dann am härtesten, wenn es mir nicht gut ging. Als ich meinen heißgeliebten Kater einschläfern lassen musste und danach in meiner Wohnung hockte, niemand um meine Beine wuselte oder Platz auf meinem Schoß beanspruchte, surfte ich gedankenlos durch Onlineshops und hatte plötzlich zwei Kleider in einem virtuellen Einkaufswagen. Das war erschreckend - aber die Gefahr, dass ich auch wirklich bestellen würde, bestand nicht.

Wie hat dein Umfeld auf deinen Kauf-Stopp reagiert?


Eigentlich durchweg positiv, lediglich zwei Männer glaubten nicht an mich - einer von denen schuldete mir danach 50 Euro!

> Weiterlesen: Nunus Tipps für die Shopping-Diät





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Veröffentlicht von Nadine Jungbluth
am 01/02/2014
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