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8 geniale Alexa Tipps, die jeder kennen sollte, der Amazon Echo nutzt

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 15. August 2017
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Ein persönlicher Assistent ist schon toll - noch besser wird's, wenn er digital, immer verfügbar und bezahlbar ist. Hier kommen 8 Alexa-Hacks und die Bedienung wird zum Klacks!

Eine kurze Erklärung für diejenigen, die es noch nicht kennen: Echo ist der sprachgesteuerte Assistent von Amazon. Er sieht aus wie ein kleiner Lautsprecher und ist mit Mikrofonen ausgestattet, wodurch er Sprachbefehle wahrnehmen kann. Alexa ist die Software des Geräts und gleichzeitig auch das Code-Wort, mit dem das Gerät erkennt, dass der Nutzer einen Befehl gibt.

So weit, so gut: Wer jetzt auf die Idee gekommen ist, sich so ein Gerät zu kaufen oder wer bereits eins hat, aufgepasst! Hier kommen 8 Tricks, die jeder kennen sollte, der Alexa nutzt.

Spracherkennung verbessern durch Voice Training

Amazon Echo ist mit sieben Mikrofonen ausgestattet, die jede Unterhaltung abhören, um mitzukriegen, ob irgendjemand das Aktivierungswort "Alexa" benutzt hat. Ist die Vorstellung, dass Amazon jede Unterhaltung mithört gruselig? Oh ja, ziemlich sogar, aber anders wäre ein Assistent, der auf Sprachbefehlen basiert, wohl nicht umsetzbar und Amazon versichert den Nutzern, dass eine Übermittlung von Daten erst dann passiert, wenn jemand das Wort "Alexa" sagt. Lassen wir das mal so stehen.

Damit Echo auch wirklich jeden Befehl mitkriegt und richtig erkennt, ist es natürlich vorteilhaft, wenn sich das Gerät auf die Stimme des Besitzers spezialisieren kann. Dafür könnt ihr euer Gerät quasi trainieren.

Das so genannte Voice Training könnt ihr vom Smartphone oder Computer aus durchführen. Achtet beim Sprachtraining darauf möglichst natürlich zu sprechen - bloß nicht zu deutlich, unnatürlich laut oder nah am Mikrofon. Schließlich soll Alexa euch später auch unter normalen Bedingungen verstehen. Am besten macht ihr das Sprachtraining auch gleich an dem Ort, wo euer Amazon Echo stehen soll, damit Alexa sich auch an die Umgebungsgeräusche gewöhnt.

Abhörfunktion deaktivieren

Wenn ihr mal nicht wollt, dass Amazon Echo eure Gespräche mithört oder Besuch kommt, der schon bei dem Gedanken daran Paranoia entwickelt, könnt ihr die Mikrofone auch abschalten. Dafür müsst ihr auf den Knopf oben auf eurem Lautsprecher drücken, der ein durchgestrichenes Mikrofon darstellt. So bleibt das Gerät weiterhin an, aber ihr müsst euch keine Sorgen mehr um euren Datenschutz machen. Allerdings könnt ihr dann auch keine Sprachbefehle geben. Um die Funktion wieder zu aktivieren, müsst ihr die Mikrofone wieder einschalten. Auch dafür drückt ihr erneut den Knopf mit dem durchgestrichenen Mikrofon.

Besucher wissen es im Übrigen bestimmt zu schätzen, wenn ihr sie auf Alexa hinweist. Im Sinne der Privatssphäre. So haben sie wenigstens selbst die Wahl, ob sie das möchten oder nicht.

Gesprächsverlauf löschen

Echo speichert alte Sprachbefehle ab, um die Spracherkennung und das Verhalten des Nutzers zu verbessern, wer das jedoch nicht will, kann den Befehlsverlauf auch wieder löschen. Geht dafür in die Einstellungen der Alexa-App und tippt auf "Verlauf". Dort könnt ihr dann einzelne Sprachaufnahmen löschen.

Wer den gesamten Verlauf löschen möchte, muss schon ein bisschen mehr tun. Auf der Webseite von Amazon, müsst ihr euch einloggen und im Bereich "Meine Inhalte und Geräte" Amazon Echo auswählen. Danach könnt ihr unter "Sprachaufzeichnungen verwalten" die gesamte Chronik löschen.

Spracheinkäufe deaktivieren

Gerade Kinder freunden sich schnell mit Alexa und ihren witzigen Funktionen an. Bei vielen anderen technischen Geräten muss man lesen können, um diese zu bedienen, aber da Alexa über Sprachbefehle funktioniert, können es selbst Kinder uneingeschränkt nutzen - und genau so kommen auch die Nachrichten von Kindern zustande, die bei Amazon einen Haufen Spielsachen bestellt haben.

Damit bei euch zu Hause nicht plötzlich reihenweise Puppenhäuser eintrudeln, lohnt es sich also im Zweifel die Kauffunktion zu deaktivieren. In den Einstellungen der Alexa App findet ihr die Funktion "Spracheinkäufe", dort könnt ihr diese komplett deaktivieren oder einstellen, dass Alexa vor einer Bestellung einen Bestätigungscode abfragt.

Alexa Skills

"Alexa, aktiviere Skill" - über diesen Befehl könnt ihr verschiedene Skills aktivieren. Skills sind sozusagen Fähigkeiten von Alexa, die über Drittanbieter funktionieren - also so ähnlich wie Apps. So könnt ihr zum Beispiel über Alexa ein Taxi bei "mytaxi" bestellen, oder euch die Nachrichten, beispielsweise "Tagesschau in 100 Sekunden", vorlesen lassen.

In Deutschland sind derzeit etwa 500 Skills verfügbar - vom Fleckenentferner, der euch sagt, wie ihr jeden Fleck behandeln könnt, über den Handy Finder, der via Sprachbefehl das nicht auffindbare Handy anruft, bis hin zum BMW-Skill, mit dem ihr euer Auto abschließen könnt.

"Alexa, Stopp!"

Mit diesem Befehl beendet Alexa alles, was sie gerade sagt oder tut. Im Zweifel: Der nützlichste Befehl von allen. Wobei "Alexa, Lautstärke auf (0-10)" ebenfalls durchaus nützlich sein kein. Zum Musikhören ist die Soundbox schließlich prädestiniert.

Praktische Befehle im Alltag

"Alexa, wird es morgen regnen?"
"Alexa, wie ist der Verkehr?"
"Alexa, stelle Wecker auf X Uhr."
"Alexa, was steht heute in meinem Kalender?"
"Alexa, setze X auf meine Einkaufsliste."

Die Liste nützlicher Alexa-Befehle ist lang und das Beste daran ist, dass man selbst nichts mehr aufschreiben muss. Alexa kann also, sinnvoll genutzt, eine sehr bequeme Alternative zu vielen Alltags-Apps sein.

Alexa kann man auch umbenennen

Wenn bereits eine Alexa im Haus wohnt - oder ein Alex, das wäre dem Codewort ja auch schon sehr ähnlich - kann man das Aktivierungswort natürlich umprogrammieren. Dafür muss lediglich "Amazon Echo" in den Einstellungen unter dem Reiter "Alexa-Geräte" ausgewählt werden. Danach klickt ihr auf "Aktivierungswort ändern". Aktuell hat man neben "Alexa" allerdings nur noch die Möglichkeiten "Computer", "Echo" oder "Amazon" auszuwählen. Eigene Codewörter kann man zur Zeit noch nicht vergeben.

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