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Aufbauhilfe in Haiti: Barbara Höfler

  

Barbara Höfler in Haiti bei ihrer Arbeit   Bild: © Achim Pohl - Aufbauhilfe in Haiti: Barbara Höfler
Barbara Höfler in Haiti bei ihrer Arbeit Bild: © Achim Pohl
Eine Frau, die Respekt verdient: Die Deutsche Barbara Höfler ist 73 Jahre alt und leistet seit über 13 Jahren Aufbauhilfe in Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti.

Zwölf Jahre lang führte sie ihre eigene Arztpraxis in Deutschland, bevor sie ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Helferin in der Hauptstadt des Inselstaates aufnahm.

Seitdem verbringt sie den Großteil ihrer Zeit in den Armenvierteln der Stadt und kommt nur noch gelegentlich in ihre Heimat, um Spenden zu sammeln und Vorträge zu halten. Denn seit dem verheerenden Erdbeben 2010, das Barbara Höfler selbst vor Ort erlebte, bedarf der Inselstaat noch größerer Hilfsmaßnahmen als zuvor.

Mit ihrem Hilfsprojekt "LESPWA Hilfe für Kinder in Haiti e. V." unterstützt die Medizinerin die Arbeit der vor Ort ansässigen Don Bosco-Mission. Mit wenigen Mitteln und bescheidener Ausstattung hilft die in den Medien und auch in Haiti oft als “verrückte Ärztin aus Deutschland“ betitelte Projektgründerin.

Oft wagt sie sich in gefürchtete Gegenden. Dazu zählt auch Cité Soleil, der größte Slum von Port-au-Prince. Hier sind die am Rande der Existenz Lebenden von der Nahrungsmittel- und Wasserzufuhr abgeschnitten, da sich kaum eine Hilfsorganisation in das Elendsviertel vorwagt. Höfler jedoch arbeitet seit vielen Jahren ohne Personenschutz in dieser Gegend.

Auslöser für ihr Projekt: Eine Kurzreise nach Haiti
Begonnen hatte alles im Jahr 1997, als Barbara Höfler zum ersten Mal für acht Tage nach Haiti reiste, um dort mit einer Hilfsgruppe Spenden zu sammeln. Bei diesem Besuch bekam sie erste Einblicke in die Zuständen vor Ort: Abgemagerte, kranke, oft auch verwaiste Kinder, die in unzumutbaren Verhältnissen leben und dringend medizinische Versorgung brauchen.

Das Elend, die Kinder aus den Slums und von der Straße blieben der Urlauberin Barbara Höfler im Gedächtnis. Zurück in Deutschland fasste sie die Entscheidung, ein Jahr als Ärztin in Port-au-Prince zu helfen. In der Hauptstadt war es am nötigsten. Und ist es noch immer. 

Humanitäre Hilfe kostet Geld. Viel Geld.
Barbara Höfler trieb private Spendengelder auf, denn keine der großen Vereine und Organisationen waren bereit, ihr Projekt zu unterstützen. Die damals knapp 60-Jährige bereitete sich intensiv auf diesen Schritt vor: Sie studierte Tropenmedizin, lernte kreolisch (die haitianische Sprache) und erneuerte ihr chirurgisches Wissen und ihre Fähigkeiten.

Ihr deutsches Leben ließ sie hinter sich und widmete sich ihrer obersten Priorität: den Menschen in Port-au-Prince zumindest eine medizinische Grundversorgung zu gewährleisten. 


> Lesen Sie weiter: Die mobile Arztpraxis von Barbara Höfler
 




Sabrina Först

 
  

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Veröffentlicht von
am 09/04/2012
Die Lesernote:2.6/5 
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