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Wangari Maathai: Umweltministerin Kenia

 

Kenias Umweltministerin Wangari Maathai gründete das Green Belt Movement © We day - Wangari Maathai: Umweltministerin Kenia
Kenias Umweltministerin Wangari Maathai gründete das Green Belt Movement © We day
Wangari Maathai und dem von ihr gegründeten Green Belt Movement (und den zahlreichen daran beteiligten Frauen!) ist seit 1977 die Neupflanzung von über 20 Millionen Bäumen in ganz Afrika zu verdanken.

Kenias Vize-Umweltministerin, die von ihrem Volk liebevoll "Mama Miti" ("Mutter der Bäume") genannt wird, ist überzeugt davon, dass der mangelnde Respekt gegenüber der Natur die Wurzel vieler Probleme ist, mit denen sich der schwarze Kontinent konfrontiert sieht, und dass die Frauen bei der Problemlösung eine bedeutende Rolle spielen.

Ihre Karriere: Wangari wurde 1940 in Kenia in bescheidenen Verhältnissen geboren. Ihr Biologiestudium konnte sie dank eines Auslandsstipendiums in den USA absolvieren. Sie erhielt als erste Frau Ostafrikas einen Doktortitel (in Biologie), wurde 1971 erste Professorin für Veterinäre Anatomie und später auch Dekanin ihres Fachbereichs an der Universität von Nairobi. Durch ein DAAD-Programm kam Wangari Maathai sogar ein Jahr nach Deutschland (1978).
 
Doch die Veterinärin gab sich nicht mit persönlichem Erfolg zufrieden: Neben Umweltschutz setzte sich die geborene Kämpferin stets für die Rechte der Frauen, für Menschenrechte und für Demokratie ein, was ihr mehrere ungerechtfertigte Verhaftungen einbrachte. Doch davon ließ sich Wangari Maathai nicht beirren. Nachdem sie aufgrund ihrer Opposition gegen den Diktator Daniel arap Moi politisch ins Abseits gedrängt wurde, änderte sich ihr Schicksal, als die norwegische Regierung sowie die UNO in ihrem Green Belt Movement eine effiziente Initiative erkannten und ihr die Möglichkeit gaben, ihre Aktion auf den ganzen Kontinent auszuweiten - und die Frauen zu bezahlen und zu unterstützen, die diese Bäume pflanzten.

Wangari Maathai ist die erste Umweltschützerin, die einen Friedensnobelpreis (2004) erhielt, Vorsitzende des National Council for Women in Kenya, Gründerin des Green Belt Movement (1977), sitzt seit 2002 im Kenianischen Parlament und ist seit 2005 Vize-Umweltministerin.

Warum hat sie das letzte Jahrzehnt geprägt?
Mit der Energie, mit der sie Menschen für den Umweltschutz mobilisiert, ist Wangari Maathai eine Inspirationsquelle. Sie hat auch gezeigt, dass der Kampf für die Umwelt mit einfachen Aktionen auf privater Ebene beginnt.


Frage 13/16 :

Ist Wangari Maathai die 'Frau des Jahrzehnts'?
 •  Ja
 •  Nein


  
  


Fragen: 13


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Veröffentlicht von der Living-Redaktion
am 12/01/2011

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