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Sabina BenChaira

 

Nach Marokko der Liebe wegen: Sabina BenChaira - Sabina BenChaira
Nach Marokko der Liebe wegen: Sabina BenChaira
Auch Sabina hat es vor vielen Jahren von Deutschland nach Marokko gezogen - der Liebe wegen. Ihre Geschichte klingt tatsächlich ein wenig wie aus dem Märchen: 1986 kam sie mit Freundinnen per Interrail-Ticket nach Marrakesch, "aus purer Abenteuerlust. Wir waren jung und frei und wir wollten die Welt kennenlernen." Die Reise wird für Sabina schicksalhaft: Sie verliebt sich unsterblich in einen jungen Marokkaner, und als sie spürt, dass es ihm genauso geht, beschließt sie, für ihre Liebe zu kämpfen.

"Ich war romantisch und verknallt, aber ich war nicht naiv. Erst musste eine Ausbildung her, etwas, womit man sich eine Zukunft aufbauen konnte", sagt Sabina heute. Der Weg führt zurück nach Deutschland - gemeinsam mit der großen Liebe. "Unser Traum war es, in Marrakesch ein Hotel aufzumachen. Also hat mein Mann eine Lehre als Koch gemacht, während ich auf die Hotelfachschule ging. Wir hatten dieses eine gemeinsame Ziel vor Augen, das hat uns angetrieben."

Nach abgeschlossener Ausbildung geht es für das Paar zurück nach Marrakesch. Aus dem Traum vom eigenen Hotel entwickelt sich mit Biss und Ehrgeiz eine Erfolgsgeschichte: Sabina erkennt als eine der ersten den Reiz der alten Riad-Häuser in der Medina von Marrakesch. Als sie das erste Haus für Hotelgäste öffnet, wird sie von den Einheimischen noch belächelt - heute gilt sie als Pionierin der Riad-Hotellerie und hat viele Nachahmer gefunden. "

Ein Erfolg, den sich Sabina in Deutschland nur schwer vorstellen kann: "Die Strukturen sind in Deutschland viel zu eng. Hier in Marrakesch habe ich eine Idee und kann sie umsetzen. Ich kann mich ausprobieren und meine Talente entdecken, ohne für alles und jedes Aktenweise Lebensläufe und Motivationsschreiben anfertigen zu müssen."

Dennoch: Manchmal vermisst Sabina die alte Heimat. Etwa dann, wenn ihr Mann wieder einmal die Anerkennung für eine Geschäftsidee bekommt, die eigentlich von ihr stammt. "In Marokko herrscht eben eine andere Kultur. Nach außen hat der Mann das Sagen, ganz gleich, wie es hinter verschlossenen Türen aussieht. Damit muss ich klar kommen."

Zurück nach Deutschland würde sie trotzdem nicht gehen. "Insgesamt lebe ich hier viel besser als in Deutschland. Ich glaube, ich käme mit der deutschen Engstirnigkeit nicht mehr zurecht. Dieses sich über Kleinigkeiten aufregen - das habe ich mir komplett abgewöhnt. Und das Wetter ist hier sowieso besser."




  
  

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Veröffentlicht von der Living-Redaktion
am 23/06/2011
Die Lesernote:1/5 
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