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Ergebnis unserer großen Umfrage: Emanzipiert, aber keine "Emanzen"!

Umfrage Frauen und Gleichberechtigung

   

 - Umfrage Frauen und Gleichberechtigung
Emanzen im Sandkasten
Die zwei Hauptkritikpunkte der Frauen, wenn es um Gleichheit im Job geht, sind niedrigere Gehälter und schlechtere Positionen. Die Gründe hierfür sehen die Frauen nicht in einer schlechteren Ausbildung, sondern vor allem in dem Karriereknick aufgrund von Elternzeit und Kindererziehung. Und für diese sind in den meisten Fällen immer noch die Frauen zuständig.

Kein Wunder also, dass für die Mehrzahl der befragten Frauen eine bessere Betreuung von Kindern die entscheidende Voraussetzung ist, schnell wieder in den Beruf zurückzukehren. Eine Frauenquote im Job findet die Mehrheit der deutschen Frauen jedoch unnötig. Anders in Polen und Frankreich: Hier ergab die Umfrage, dass eine Frauenquote durchaus gewünscht ist.

Emanzipation beginnt in der Kindheit
Wer wir sind und was wir denken, dafür wird der Grundstein in der Kindheit gelegt. Deshalb haben wir nachgefragt, ob die Frauen heute emanzipiert erzogen wurden. Hat man ihnen gesagt, dass es Ungleichheit gibt, diese aber ungerechtfertigt ist? Dass Frauen auch Karriere machen und auf eigenen Füßen stehen sollen? Das Ergebnis der Umfrage ist zweideutig: Als Kind wurde den meisten Frauen sehr wohl beigebracht, dass Jungen und Mädchen gleich sind. Dennoch geben fast ebenso viele Frauen an, dass trotz dieser emanzipierten Erziehung in der Familie traditionelle Rollenmuster vorgeherrscht hätten. Der Vater als Ernährer, der spät nach Hause kommt, die Mutter, die neben ihrem Job noch den Haushalt regelt. Interessant: In Polen wird scheinbar konservativer erzogen. Hier sagen immerhin 44 Prozent der Frauen, dass man ihnen als Kind beigebracht hätte, dass Mädchen und Jungen andere Rollen und Aufgaben hätten.

Das bisschen Haushalt
Weiterer interessanter Punkt der Umfrage: Obwohl sich viele Frauen als emanzipiert bezeichnen würden, so identifizieren sie sich nicht mit dem Begriff Feminismus. Wenn sie eine Partnerschaft eingehen, so bevorzugen die Frauen in Deutschland zu 91 Prozent das partnerschaftliche Modell, das heißt: beide Partner arbeiten und sind zu gleichen Teilen für den Haushalt zuständig. Auch die Frauen in Frankreich, Italien, Spanien und Polen setzen bevorzugt auf diese Form des Zusammenlebens. Doch manchmal driften Wunsch und Wirklichkeit auseinander. Gefragt, wer wie viel im Haushalt tut, sagen die meisten Frauen zwar, dass die Aufgaben gleich verteilt seien. Nach Bügeln, Kochen und Putzen im Einzelnen gefragt, ist es jedoch wieder die klassische Rollenverteilung: Die Frauen waschen ab, putzen und bügeln, während die Männer Reparaturen erledigen. Positiver Ausblick: Beim Kochen haben die Männer aufgeholt.

Gesellschaftskritik
Vom Privaten zum Öffentlichen: Befragt nach dem Frauenbild in der Gesellschaft und in den Medien war die Mehrzahl der Befragten (66 Prozent) der Meinung, dass Frauen hier anders präsentiert würden. Sie seien außerdem in ihren Möglichkeiten eingeschränkter und würden häufiger und härter kritisiert. So stimmt der überwiegende Teil der Frauen der Aussage zu, dass man von einem Mann nie sagen würde, er sei leicht zu haben. Auch würden viele Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, nach Äußerlichkeiten beurteilt, anstatt nach ihren Fähigkeiten. Weiterer Kritikpunkt: Auch in der Politik seien Frauen immer noch viel zu wenig vertreten. Das sagen in Italien sogar 91 Prozent der Frauen, bei uns 63 Prozent.

Letztendlich zeigt die Studie deutlich, dass es, auch wenn wir Frauen zum Großteil emanzipiert und selbstbewusst sind, in Beruf, Medien und Gesellschaft noch viel zu tun gibt was die Gleichstellung von Mann und Frau angeht.

Noch eine versöhnliche Nachricht für alle Männer zum Schluss: Wir Frauen mögen es trotz aller Emanzipation, wenn man uns die Tür aufhält. Das hat allerdings nichts mit Geschlecht, Gleichheit und Feminismus zu tun, sondern schlichtweg mit Respekt.


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Veröffentlicht von
am 26/10/2012
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