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Nie wieder schlechte Bilder! Mit diesen 8 Tipps werden eure Familienfotos perfekt

von gofeminin Veröffentlicht am 8. Dezember 2017
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Keine Lust mehr auf miese Bilder? Wir verraten euch, wie ihr mit einfachen Tricks tolle Fotos von euren Liebsten macht!

Für viele, und ganz besonders für uns Mamas, ist der Advent und Weihnachten die schönste Zeit im ganzen Jahr. An jeder Ecke warten wunderbare Momente, die man für immer festhalten möchte.

Seien es die strahlenden Augen der Kinder bei ihrem ersten Weihnachtsmarktbesuch, die heiß umkämpfte Schneeballschlacht im Garten oder der Augenblick, wenn unsere Liebsten voller Vorfreude ihre Geschenke auspacken.

​​Das Problem: Irgendwie schafft man es nie, diese ganz besondere Stimmung auf Fotos rüberzubringen. Am Ende sind die meisten Bilder verwackelt, überbelichtet oder zu dunkel. Und dann gibt's auch noch Gezeter, weil keiner Lust aufs gestellte Familienfoto hat. Tolle Bescherung...

Wir sagen: Schluss mit schlechten Schnappschüssen an Weihnachten! Hier kommen 8 Tipps für perfekte Familienfotos!

1. Der Bildausschnitt macht's

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie ein und dasselbe Motiv mal spannend und mal langweilig wirken kann? Oft ist der Bildausschnitt der Grund dafür.

Versucht beim Auswählen des Bildausschnitts darauf zu achten, dass sich das Hauptmotiv nicht in der Mitte des Fotos befindet, sondern im rechten oder linken Drittel bzw. im oberen oder unteren Drittel.

Als Beispiel: Wollt ihr eurer Kind fotografieren, dann achtet darauf, dass sein Gesicht nicht ganz in der Mitte des Bildes ist, sondern etwas weiter rechts oder links im Bild liegt. Diese 1/3-Regel gilt übrigens auch bei romantischen Pärchenfotos.

2. Schnell sein lohnt sich

Bleiben wir bei den Porträt-Fotos. Am schnellsten und einfachsten gelingen euch die, wenn ihr eine Kamera mit Autofokus und Gesichtserkennung benutzt. Sie erkennt die Gesichter ganz automatisch und stellt darauf scharf.

Diese Funktion ist besonders praktisch, um spontane Emotionen einzufangen. Denn da bleibt oft nicht viel Zeit, groß an den Kameraeinstellungen rumzufummeln.

Und falls der Autofokus mal auf das "falsche" Gesicht scharf stellt: Mit einer modernen Kamera mit Touchscreen-Display könnt ihr mit einem einfachen Fingertipp das richtige Gesicht auswählen.

3. Ran an den Mann!

Benutzt ihr auch meistens einfach den Zoom, statt näher ran zu gehen? Für gute (Familien-)Fotos, solltet ihr das ab jetzt besser lassen. Denn die Devise für gute Fotos lautet: Ran an den Mann! So könnt ihr erreichen, dass die Gesichter gestochen scharf und der Hintergrund verschwommen ist.

Tipp: Wenn ihr euren Nachwuchs vor dem Weihnachtsbaum fotografieren wollt, dann achtet darauf, dass zwischen ihm und dem Baum genug Platz ist. Je mehr Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund liegt, desto unschärfer ist der Hintergrund. Solche Familienfotos wirken super professionell!

Übrigens: Noch stärker wird dieser Unschärfe-Effekt, wenn ihr bei eurer Kamera eine lange Brennweite und eine offene Blende wählt.

4. Alles eine Frage der Perspektive

Gestellte Familienfotos sind gar nicht euer Ding? Ihr wünscht euch authentische Fotos von eurem Nachwuchs (oder eurem Vierbeiner)? Fotos, über die man lachen muss und die man noch jahrelang gerne ansieht? Dann begebt euch auf Augenhöhe! Ein solcher Perspektivwechsel macht eure Bilder sofort viel spannender und echter. Also - einfach mal in die Hocke gehen!

5. Achtet auf die kleinen Momente

Perfekt inszenierte Familienfotos mit Beton-Lächeln machen sich vielleicht gut auf der Dankeskarte für die Großtante. Aber mal ehrlich: Viel schöner sind doch spontane Aufnahmen, durch die magische Momenten eingefangen werden.

Ganz wichtig, damit euch diese Fotos gelingen: Seid mit der Kamera nicht zu aufdringlich und versucht eure Liebsten nicht den ganzen Abend vor die Linse zu zerren und zu animieren. Viel besser ist es, ab und zu ein stiller Beobachter zu sein und so kleine, aber bedeutsame Momente einzufangen. Und ganz wichtig: Legt die Kamera auch mal weg, damit ihr die Zeit mit eurer Familie im Hier und Jetzt genießen könnt.

6. Probiert den Selbstauslöser aus

Das Problem, wenn man gerne Bildecr schießt: Man selbst ist auf fast keinem Foto drauf. Unser Tipp: Probiert an Weihnachten doch mal den Selbstauslöser eurer Kamera aus! Macht euch dabei keinen Kopf, wenn ihr nicht perfekt in Reih und Glied steht. Denn gerade diese unperfekten Schnappschüsse haben einen ganz besonderen Reiz.

7. Schult euer Auge fürs Detail

Ja, das Standard-Familien- oder Pärchenbild vorm Weihnachtsbaum muss sein. Aber achtet bei eurer winterlichen Fotosafari doch auch mal auf die kleinen Details und fangt sie mit eurer Kamera ein. Mit diesen ungewöhnlichen Schnappschüssen könnt ihr Situationen und Stimmungen wunderbar wiedergeben.

8. Investiert in eine gute Kamera

Egal, wie gut man diese ganzen Tipps befolgt: Habt ihr schon mal versucht mit einer Handy-Kamera die Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt, bei romantischem Kerzenlicht oder bei einem Feuerwerk einzufangen? Meistens ist das Ergebnis ganz schön ernüchternd. Gerade bei wenig Licht macht eine gute Kamera den entscheidenden Unterschied.

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