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Der Chef geht mir auf die Nerven
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Der Chef geht mir auf die Nerven


Warum man es sagen will…
Um sich selbst (etwas) zu erleichtern, um mit anderen darüber sprechen zu können und sich so die Bestätigung zu holen, dass es Ihnen nicht alleine so geht, sondern dass Herr Oberchef manchmal schon etwas… sonderbar ist. Und auch, um vielleicht manche Dinge anzustoßen und zu verändern.
 
Warum es riskant ist…
Weil Kritik hinter dem Rücken des Betroffenen selten konstruktiv ist. Und wenn die Kritik die obere Hierarchiestufe betrifft ist sie geradezu selbstmörderisch. Alles, was Sie sagen, wird nach dem Flüsterpost-Prinzip weitererzählt und verändert. Was dabei am Ende rauskommt hat wenig mit dem zu tun, was Sie ursprünglich gesagt haben und kann – wenn es ganz dumm läuft – sogar gegen Sie verwendet werden. 
 
Wie geht man am besten vor?
Wenn Sie Ihrem Chef rein subjektive Dinge vorwerfen (Für mich ist er ein eingebildeter Dödel), behalten Sie Ihre Gedanken lieber für sich. Warum? Machen Sie im Kopf selbst schnell die Schaden-Nutzen-Bilanz....

Wenn Sie sich mit ein oder zwei Kollegen gut verstehen können Sie vorsichtig austesten ob Sie mit Ihrer Ansicht auf Gehör stoßen. Wenn Sie merken, dass die anderen empfänglich reagieren, dürfen Sie sich nach und nach anvertrauen. Falls der Gesprächsverlauf allerdings zeigt, dass alle den Chef anhimmeln oder noch schlimmer: eine Kollegin mit ihm liiert ist, hüllen Sie sich besser in Schweigen.

Falls Ihre Kritik die Arbeitsmethoden oder
-abläufe Ihres Vorgesetzten betrifft, sollten Sie sich erst einmal von Ihrem eigenen Wunschdenken verabschieden, denn einen perfekten Boss gibt es genausowenig wie einen perfekten Mann. Statt den Ärger immer und immer wiederzukäuen, konzentrieren Sie sich auf die Verhaltensweisen Ihres Vorgesetzten, die wirklich eine negative Auswirkung auf Ihre Arbeit haben.

Sobald Sie diese Funktionsstörungen ausgemacht haben, sagen Sie sich, dass man in einem Unternehmen gute Mitarbeiter auch an ihrer Fähigkeit erkennt, Vorschläge zu bringen.

Gehen Sie also zum Boss und finden Sie die Zauberworte, die die Lage objektiv erfassen, ohne zu verletzen: "Ich glaube, ich könnte eine bessere Arbeit leisten, wenn…", gefolgt von konkreten Lösungen, an die Sie bereits insgeheim gedacht haben. Nein, das ist kein Schleimen, sondern Diplomatie.


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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 14/07/2010
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