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Studie

Frauen als Manager - Manager-Frauen

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Frauen als Manager? Eine seltene Erscheinung... - Frauen als Manager - Manager-Frauen
Frauen als Manager? Eine seltene Erscheinung...
In  Vorstandsbüros sind Frauen keine Seltenheit. Nur: Sie sitzen eher im Vorzimmer als auf dem Chefsessel der Manager.
Trotz hervorragender Ausbildung, Ehrgeiz und dem Willen, es nach ganz oben in die Welt der Top-Manager und CEOs  zu schaffen, kommen kaum welche dort an. Sie bleiben meist unterhalb der "gläsernen Decke": Durchsichtig, aber unüberwindbar.


Ein Forscher-Team hat nun untersucht, woran das liegt und dafür bei denen nachgefragt, die es wissen müssten: Manager - Männer, die dort sind, wo viele Frauen hinwollen.

An den Kindern liegt es nicht
Das wichtigste Ergebnis: An den Kindern liegt es nicht und auch nicht am Kinder Kriegen. 61 Prozent der befragten Frauen haben Kinder und sind trotzdem in einer Führungsposition. In ihrer Einstellung zu den Erfolgsfaktoren für eine Karriere unterscheiden sich die befragten Managerinnen und Manager nicht.

"Frauen können in Unternehmen oder Organisationen die Machtstrukturen klar ausmachen, wissen, wer die Entscheider sind und welche Positionen sie dafür inne haben müssten. Aber sie dringen nicht in diese Zirkel auf. Deshalb nennt man es die gläserne Decke.", erklärt Soziologe Carsten Wippermann das gesellschaftliche Phänomen, dem er im Auftrag des deutschen Familienministeriums auf der Spur war.

Frauen als Manager? Männer wollen Frauen eigentlich fördern
Der Grund dafür könnten die Männer sein - oder vielmehr ihre Einstellungen: "Wir haben einen interessanten Widerspruch in den Köpfen der Männer festgestellt. Einerseits gibt es viel Wohlwollen und Sympathie gegenüber Frauen. Die Manager wollen, dass es mehr Frauen in ihren Reihen gibt. Aber dann hegen die gleichen Männer auch tief sitzendere Vorbehalte, warum Frauen Top-Positionen gar nicht wahrnehmen können."erklärt Wippermann, der Leiter der Studie.

Die Begründungen der Manager, warum es Frauen nicht nach oben schaffen können, lassen sich in drei Gruppen einteilen. Allen drei Typen fallen Gründe dagegen ein, aber keine, weswegen es Frauen auch gelingen könnte:

1. "Frauen passen nicht ins Top-Management": Konservative Manager, die Frauen prinzipell als Störung in eingespielten Netzwerken und Zirkeln verstehen.

2. "In Führungsetagen braucht man eine Härte, die nicht weiblich ist": Was für einen Mann in einer führenden Position im Top-Management normal ist, gilt bei einer Frau als zu hart, unpassend, "unweiblich", "gezwungen männlich". Sie wäre damit kein positiver Repräsentant des Unternehmens, würde möglicherweise gar das Image oder die Marke beschädigen.

3. "Es gibt zu wenige qualifizierte Frauen": Für sie spielt das Geschlecht grundsätzlich keine Rolle, aber sie meinen, zu viele Frauen würden sich für die Familie und nicht die Karriere entscheiden und nehmen Kinder für Frauen als Ausschlusskriterium.

Zu wenig Frauen als Manager: Von allein ändert sich nichts
Auch wenn die Befragung der Manager in Deutschland durchgeführt wurde - anders ist es in anderen Ländern kaum. "Dazu haben wir keine Daten. Aber als Arbeitshypothese sind unsere Ergebnisse allemal auch in anderen Ländern hilfreich."

Bei der Befragung kam zudem heraus: Alle sind sich des Problems sehr bewusst. Und sowohl Männer als auch Frauen sind wenig optimistisch, dass sich die Situation für Frauen von selbst verbessert: Nur 26 Prozent der Frauen glauben daran und nur 29 Prozent der Männer.

Das Fazit der Forschergruppe: Hüter der "gläsernen Decke" ist wohl nicht der einzelne Manager, dieser ist Frauen gegenüber aufgeschlossen und wohlwollend. Vielmehr stehen Männern die vorgefertigten "Muster in ihren Köpfen und Herzen" im Weg, so Wippermann. Nur wenn diese überwunden würden, könne es tatsächlich eine Veränderung geben.




smb

 
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 24/03/2010
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