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Umfrage-Ergebnis

Frauen & Finanzen

Frauen & Finanzen: Geld ist keine Männersache - Frauen & Finanzen
Frauen & Finanzen: Geld ist keine Männersache
"Frauen & Finanzen - das geht nicht" heißt es immer wieder. Und was müssen wir uns nicht alles an uralten Vorurteilen und Klischees anhören: Frauen sind verschwenderisch, können kein Budget verwalten, sind unfähig, Geld sinnvoll und fruchtbar anzulegen und noch weniger, die finanziellen Transaktionen, die ihnen ihr Finanzberater erklärt, zu verstehen...


Ganz ehrlich: Wenn wir diese veralteten, auf machistischen Traditionen aufgebauten Vorurteile hören, können wir nur lachen. Denn wenn Eines sicher ist, dann, dass wir Frauen längst nicht mehr auf die Männer zählen, um unseren Geldbeutel zu füllen und uns finanziel abzusichern: Selbst sind die Frauen und ihre Finanzen!

Das hat uns jetzt auch unsere europaweite Umfrage zum Thema Frauen & Finanzen wieder bewiesen, an der 5146 Frauen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und England teilgenommen haben: Für 84% der Befragten ist Geld anschaffen bzw. anlegen keine Männersache. Da wir nun also wissen, wie stark sich die Frauen vom Thema Finanzen betroffen fühlen, wollten wir es ganz genau wissen: Wie gehen sie mit Geld um? Was erwarten sie von ihrer Bank? Und wie legen sie ihr Geld an? Wir haben bei Europas Frauen nachgefragt und präsentieren Ihnen die prägnantesten Erkenntnisse dieser spannenden Umfrage.

Geld: (K)ein heikles Thema
Nur für 3% der befragten Europäerinnen ist das Thema Geld immer noch tabu.
Die anderen betrachten es einfach als Teil des Alltags und sprechen ganz offen darüber. Nur die Deutschen empfinden das Thema "Geld" als eine heikle Angelegenheit : 47 % der Befragten bringen das Thema nur mit einer gewissen Vorsicht zur Sprache. Einig sind sich Europas Frauen allerdings darin, dass sich Frauen und Männer gleichermaßen für die Finanzen interessieren (68%). Doch auch hier hinken die Deutschen (60%) den Französinnen (75%), Italienerinnen (71%) und Spanierninnen (70%) hinterher. Ob wir doch nicht so fortschrittlich sind, wie wir immer meinen?

Auffallend ist auch, dass Frauen Geld vor allem mit Vergnügen assoziieren. Für die meisten Befragten ist Geld Synonym für Freiheit (89% in England, 81% in Italien, 76% in Deutschland) und viel weniger für Macht oder Erfolg. Die einzige Ausnahme: 60% der Spanierinnen assoziieren das Thema Geld mit Gier! Die logische Folgerung: Frauen legen ihr Geld bevorzugt mittelfristig an (53%) statt es in langfristige Anlagen zu stecken (20%).

Und was würde frau mit 100 000 Euro anstellen? 73% würden sich erst einmal etwas gönnen und dann den Rest anlegen! Carpe Diem, Carpe Diem... Ja, aber deswegen betrachten sich die Frauen noch lange nicht als verschwenderisch: 69% der befragten Europäerinnen sind sich darin einig, dass Männer und Frauen gleichviel ausgeben - nur nicht für dieselben Dinge.

Frauen & Finanzen: Was erwarten Frauen von ihrer Bank?
Bank, Familie, Freunde: Wer ist der Frauen liebste Geldberater?
Bank, Familie, Freunde: Wer ist der Frauen liebste Geldberater?
Wie wir gesehen haben, verwalten auch Frauen ihre Finanzen also selbständig und gewissenhaft. Wer Finanzen sagt, der sagt auch Bank: Wie halten es die Frauen nun mit ihrer Bank? Welche Erwartungen richten sie an sie? Hier gewinnt die Tradition wieder die Oberhand: Die meisten Frauen legen Wert auf eine möglichst "persönliche" Beziehung. Und das fängt schon bei der Wahl der Bank an: "Familienbande" heißt das Stichwort!

38% der befragten Frauen sind bei derselben Bank wie ihre Eltern, 37% haben sich für dieselbe Bank wir ihr Partner entschieden. In Deutschland sind es sogar 43% bzw. 40%. Wieviel Einfluss Freunde und Familie in Sachen Finanzen haben, zeigt auch, dass sich 40% der befragten Frauen in Geldangelegenheiten von Freunden und Familie beraten lassen, nur 28% vertrauen sich ihrem Bankberater an. Warum sind wir so misstrauisch?

Auch in Sachen Kundentreue sieht es nicht besser aus: 48% der Europäerinnen haben seit der Eröffnung ihres ersten Kontos die Bank gewechselt, 43% erklären, Konten auf zwei oder drei verschiedenen Banken zu besitzen. Ob sich das ändern würde, wenn sie mehr über ihre Bank(en) wüssten? Die meisten der befragten Frauen kennen nur die Dienstleistungen, die sie interessieren (56%) und informieren sich nicht weiter nach zusätzlichen Services.

Wir fragen uns: Ist es da ein Zufall, dass die meisten Frauen auf die Frage, mit welchem Tier sie ihre Bank vergleichen würden, den Fuchs (30% der Deutschen, 29% der Italienerinnen) gewählt haben? Die Spanierinnen und Britinnen sehen in ihrer Bank eher einen Bernhardiner (jeweils 26%), während die Französinnen lieber an ein Eichhörnchen denken (22%).

Online-Banking: ja - aber in Maßen
Online-Banking: ja - aber in Maßen
Online-Banking: die Zukunft?
Frauen lieben Online-Banking. Vor allem, wenn das bedeutet, im Internet einkaufen zu können - aber natürlich nur, wenn sie sich dabei sicher fühlen. Das trifft auf 50% der Befragen zu, wobei die Britinnen mit 76% weit vorn liegen! Virtuell einkaufen ist gut, doch wenn es darum geht, die Konten zu verwalten und andere finanzielle Transaktionen zu tätigen, zeigt sich frau doch eher vorsichtig: 45% der Europäerinnen (und 69% der Deutschen) vereinbaren lieber einen Termin mit ihrem Berater in der Filiale, als alles online zu erledigen (26%). Wozu dient ihnen Internet also wirklich? Meistens, um den Kontostand abzurufen (69%) und Überweisungen zu tätigen (54%).

Frau und ihre Bank: Wie geht es weiter?
Frauen wollen vor allem Eines: praktische Informationen und Services! Die Userinnen von auFeminin.com wünschen sich europaweit insbesondere praktische Tipps für Geldanlagen (56% der Deutschen, 63% der Italienerinnen), praktische Informationen für Notsituationen (41% der Europäerinnen, 53% der Britinnen) und Tipps für Auslandsreisen (33% der Deutschen, 37% der Französinnen.)

Fazit: Egal ob Eichhörnchen, Bernhardiner oder Fuchs: Letztendlich möchten wir alle eine Bank, die vor allem unseren persönlichen Bedürfnissen im Alltag entspricht, und die bereit ist, sich an unsere individuellen Anlage-Wünsche anzupassen. Kurz: eine Bank nach Maß.

   Außerdem auf goFeminin.de
   > Nelie Kroes: Zuchtmeisterin der Banken
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   > Aktientipps für Frauen




LLG/DG

  

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Veröffentlicht von der Living-Redaktion
am 06/11/2010
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