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Frauenquote in Europa: Ein Vorbild für die USA?  - Frauenquote
Frauenquote in Europa: Ein Vorbild für die USA?
Ein Gespenst geht um in Europa. Es heißt Frauenquote. Immer wieder taucht es auf, dann verschwindet es wieder in der Kurzlebigkeit der Gesellschaftsthemen. Unterschwellig tobt in Europa die Diskussion weiter: Die Frauenquote - wagen oder nicht? Von Oslo nach Brüssel, von Helsinki nach London und sogar in die USA - goFeminin.de hat die Debatte um die Frauenquote ein Stück begleitet.

"Some tough cookie", nennen viele sie, die Frau hat Haare auf den Zähnen, sie ist nicht bequem. Trotzdem ist Irene Natividad in den USA eine Art Star, sie gibt laufend Interviews, erscheint in Talkshows, macht Fotoshoots mit Vanity Fair. 1994 hatte Präsident Bill Clinton die gebürtige Philippinerin in den Verwaltungsrat des börsennotierten Sallie Mae berufen, einer Schwester der unglücklichen Fannie Mae und Freddie Mac. Heute führt sie eine der einflussreichsten Lobby-Organisationen des Landes, Globe Women.

Zurzeit pendelt Natividad jedoch zwischen Brüssel und Washington. Immer wieder reist sie nach Europa, hört sehnsüchtig zu, beobachtet, diskutiert mit. Einen "Tsunami an Quoten" nennt sie, was sie da mit Begeisterung begleitet und lacht bitter: "Was wir mit mühsamer Lobby-Arbeit machen mussten, passiert bei euch von ganz allein. Das ist eine riesige Chance für Europa, zum Vorbild in der Welt zu werden und die USA zu überholen."

Was sie meint: Seit rund zehn Jahren werden in Europa Frauenquoten nicht nur generell diskutiert, sondern für Top-Positionen der Wirtschaft auch durchgesetzt. Denn alle haben die Zeichen der Zeit erkannt: Wenn Frauen weiterhin über 50 Prozent der Uniabsolventinnen aber nur zehn Prozent der Führungsetagen ausmachen, ist es auf Dauer ein volkswirtschaftliches Pleitespiel für jedes Land. Irgendwo auf dem Weg nach oben gehen diese qualifizierten Frauen verloren und mit ihnen ihre Kompetenz.

Frauenquote in Norwegen & Finnland: Biotop Europas
Ein hartes Durchgreifen durch den Gesetzgeber liegt da für viele nahe oder sollte man auf die Einsicht der Wirtschaft setzen? Zwei Staaten sind dabei Vorreiter und ihre Modelle geben in der Diskussion den Ton an:
  • Norwegen, das 2003 eine gesetzliche Frauenquote für Frauen in Aufsichtsräten aller börsennotierten Unternehmen hat
  • Finnland, das nicht mit einer gesetzlichen Quote, sondern mit einer bindenden Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu einem ebenso großen Anteil von Frauen in den Kontrollgremien seiner großen Firmen gekommen ist.
Seither gelten die skandinavischen Staaten als Biotope Europas. GoFeminin.de stellt die Modelle vor, zeigt, welche Alternativen es gibt und warum die Wirtschaft inzwischen auch selbst tätig geworden ist.

Lesen Sie weiter auf goFeminin.de: 
> Frauenquote in Norwegen: Lara Croft läßt grüßen




Shila Meyer-Behjat

 
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 15/05/2010
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