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Frauenquote in Europa: Wer macht was - und wieso?
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Mehr Frauen in Führungspositionen mit der Frauenquote - frauenquote europa
Mehr Frauen in Führungspositionen mit der Frauenquote
Die EU Länder sind daher beim Thema Frauenquote gespalten: Gesetzliche Brachialgewalt oder Hoffen auf den guten Willen der Wirtschaft wie in Finnland?

Holland, Spanien, Frankreich und Island sind dem Beispiel Norwegens bereits gefolgt und haben Gesetze auf den Weg gebracht (hier geht es zur Übersicht). In Deutschland und Großbritannien setzt man auf Kooperation mit den Unternehmen.

Die Erfahrungswerte der Länder sind gemischt:

  • Dabei scheint die Drohung allein zu reichen: In Spanien haben Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten bis 2015 um 40 Prozent Frauen in den Kontrollgremien zu präsentieren. Das hatte die Regierung Zapateros 2007 so beschlossen. Aber: Die Regelung gilt bisher nur als Vorschlag, Sanktionen gibt es nicht. Trotzdem verdoppelte sich die Zahl der Frauen in Aufsichtsräten seit der Verabschiedung des Gesetzes bis heute auf 10,2 Prozent.
  • Ähnlich auch in Schweden: Als Norwegen 2003 das Quotengesetz verabschiedete, kündigte die Regierung in Stockholm an, nachzuziehen. Bis jetzt gibt es kein Gesetz, aber dafür steht Schweden heute direkt auf Platz zwei der EU-Länder mit den meisten Frauen in Top-Positionen der Wirtschaft.
  • Als Negativ-Beispiel einer zu radikalen Gesetzgebung gelten die Niederlande: Anfang 2010 hatte das Parlament zur Überraschung aller eine radikale Quote beschlossen: 30 Prozent Frauen, nicht nur in Aufsichtsräten, sondern auch im Management. Mirella Visser hat jedoch wenig Hoffnung, dass dieses Gesetz tatsächlich in Kraft tritt wird: "Es ging in der allgemeinen Euphorie unter, dass der Senat noch zustimmen muss. Und die sind gegen eine derart radikale Verpflichtung der Wirtschaft." Die Folge wird wohl sein, dass das Gesetz scheitert. Und dann sind in Holland erst einmal Wahlen. "Bis dann ein neues Gesetz auf den Weg gebracht wird, dauert es vermutlich bis 2011."
  • Auch in Großbritannien wurde die Frauenquote dem Wahlkampf um die Parlamentssitze geopfert. Gleichstellungsministerin Hariet Harman hatte noch im März bei der UN-Frauenrechtskommission ein Gesetzesvorhaben zur Frauenquote in Kontrollgremien von Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter angekündigt. Daraus ist nun eine Liste geworden: "100 women to watch in the UK", die Unternehmen als Gedankenstütze dienen soll, falls sie Schwierigkeiten mit der Besetzung ihres Aufsichtsrats haben. Die Fehleranalyse der britischen Frauenverbände: "Wir haben nicht genug Druck aufgebaut.", gestehen sie sich bei einem Netzwerktreffen in Brüssel ein.
  • So hat es zumindest in Österreich geklappt: Waren Mitte 2009 noch kaum Unterstützer für eine gesetzliche Frauenquote zu finden, findet der Stufenplan der Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek (25 Prozent bis 2013, 40 bis 2018) nun breite Zustimmung, nachdem Frauenverbände aktiviert und Schlüsselfiguren in der Wirtschaft gewonnen waren.
  • "Man muß zu einem Punkt kommen, an dem kompetente Frauen die Sitze für sich einfordern.", weiß auch Monika Schulz-Strehlow. die mit ihrer Organisation FidAR für mehr Frauen in den Aufsichtsräten in Deutschland eintritt. Hier steht seit letzten September das Ziel, mehr Frauen in die Entscheidungspositionen zu bringen, im Regierungsprogramm. Um es zu erreichen, ist eine gesetzliche Frauenquote für die Familienministerin Köhler noch "ultima ratio", aber eben zumindest genau das: Wenn es anders nicht geht, muss der Staat handeln. Zunächst läuft es jedoch auf eine wirtschaftliche Selbstverpflichtung wie in Finland hinaus: Wer keine Frau im Aufsichtsrat hat, muss das erklären können.

Lesen Sie weiter auf goFeminin.de:
> Warum Unternehmen sich selbst Frauenquoten setzen




  
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 15/05/2010
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