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Mutterschutz

   

Mutterschutz in der EU? Nicht für EU-Abgeordnete  - Mutterschutz
Mutterschutz in der EU? Nicht für EU-Abgeordnete
EU-Kommissarin Viviane Reding ist jedoch nicht die Einzige in Brüssel, die Gleichstellung zu ihrem Thema macht - und damit dann die Versäumnisse der eigenen Organisation enttarnt. Ob Mutterschutz oder Ausbau der Kinderbetreuung: schillernde Beispiele gibt es viele. Alle sind gut gemeint - doch an die eigene Nase muß sich auch gefasst werden.
Kinderbetreuung
Da wäre zunächst die Kinderbetreuung: Laut der "Beschlüsse von Barcelona" aus dem Jahr 2002 sollten bis 2010 mindestens 90 Prozent der Kinder ab drei Jahren einen Betreuungsplatz haben - und das bis zur Einschulung. Bei Kindern unter drei Jahren sollten es mindestens 33 Prozent sein. Das Jahr 2010 kam - und die Beamten in Brüssel kritisierten scharf, dass viele Mitgliedsstaaten sogar noch weit davon entfernt sind, diese Vorgaben einzuhalten. Die Kritik kommt zurecht.

Den eigenen Angestellten und Mitarbeitern bieten die Institutionen eigene Betreuungseinrichtungen - ein Lichtblick. Ein interner Bericht deckte jedoch schon 2004 auf, dass die Wartelisten zu lang, die Plätze zu knapp und die Öffnungszeiten zu kurz seien.

Mutterschutz
Beim Mutterschutz machte sich zunächst das EU Parlament besonders stark, dann stieg die Richtlinien-gebende Kommission mit darauf ein. Der Gedankengant war ein ehrenwerter: In vielen EU Staaten gibt es keine oder nur unzureichende Regeln für den Mutterschutz. In manchen Ländern und einigen Branchen gibt es ihn schlichtweg nicht. Erst im August billigte das EU Parlament eine Initiative der Kommission, wonach auch selbstständige Frauen sowie die Partnerinnen von Selbstständigen Anspruch auf mindestens 14 Wochen Mutterschutz und dazugehörende Leistungen wie Muttschaftsgeld und -urlaub haben sollen. Die Mitgliedsstaaten müssen die Richtlinie jetzt innerhalb der nächsten zwei Jahre umsetzen.

So gut wie jede berufstätige Frau, egal ob angestellt oder selbständig hat damit bald einen Anspruch auf Mutterschutz - es sei denn sie arbeitet für EU Institutionen.

Denn Mutterschutz ist etwa für EU Parlamentarier nicht drin: Er wurde schlicht nie geregelt.


Lesen Sie weiter auf goFeminin.de:
> Franziska Brantner: MIt Baby-Bauch im Parlament
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EU-Kommissarin Reding droht mit Frauenquote für Unternehmen
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Viviane Reding im goFeminin.de-Interview




  
 

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 29/09/2010
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