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Wie das Internet bei der Job-Suche hilft

Shila Meyer Behjat
von Shila Meyer Behjat Veröffentlicht am 29. März 2010

Die Möglichkeiten des Internet sind unbegrenzt - das gilt mittlerweile auch bei der Job-Suche. Die Suche im Netz ist schneller und günstiger als die Stellensuche in Zeitungen und Anzeigenblättern - und man findet in kurzer Zeit weit mehr und aktuellere Angebote.

Im Internet erfährt man nicht nur mehr über den Job, sondern auch über das Unternehmen. Auf verschiedenen Portalen, zum Beispiel www.kununuu.de, werden Arbeitgeber von ihren Angestellten bewertet. Diese Informationen können beim Bewerbungsgespräch sehr hilfreich werden.


Internet-Portale für die Job-Suche
Aber wo sucht man nun am besten nach dem neuen Job? "Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich monster, stepstone und experteer empfehlen", so Susan Schulz, Personalmanagerin bei der dasauge (für Designer, Layouter oder Fotografen). Aber Vorsicht: Nur ein Portal allein zu nutzen, reicht nicht aus. Am sinnvollsten ist die Kombination zwischen Nischen- und Generalanbieter. Wo es möglich ist, sollten Email-Benachrichtigungen (alerts) oder personalisierte Newsletter abonniert werden.

Internet: Wie die Job-Suche erfolgreich wird

Im täglichen Freizeitgebrauch werden E-Mails und Online-Formulare oftmals ohne große Sorgfalt ausgefüllt, da sie entweder an Freunde geschickt werden oder kaum Bedeutung haben. Diese Nachlässigkeit kann auch durchschlagen, wenn es eigentlich ernster werden soll. "Gerade E-Mail- und Online-Bewerbungen bergen ein großes Risiko für Fehler.", so Schulz.

Für goFeminin.de empfiehlt sie, worauf bei der Online-Bewerbung unbedingt geachten werden soll:

  • Professionelle E-Mail-Adressen, keine Spaß- oder Kosenamen.
  • Individuelles Anschreiben, keine Massenmails; persönliche Ansprache
  • Aussagekräftige, nicht zu lange Betreffzeile (z.B. Jobtitel oder Grund)
  • Beim Inhalt achten auf: Korrekte Rechtschreibung und Grammatik, kein umgangssprachlicher Ton
  • Anhang & Co.: E-Mail nicht größer als 3 MB, alle Anhänge in einem pdf zusammengeführt, Bewerbungsfotos nur vom Profi gemacht.

Internet-Job: Wie Facebook und Twitter helfen - und Sie vermeiden sollten

Viele Arbeitgeber erwarten heutzutage, dass Bewerber sich mit den neuen Technologien auskennen und einige sogar, dass sie sich in "Social Media", den sozialen Netzwerken im Internet auskennen. Zudem: Ein Profil bei Xing, Facebook, LinkedIn oder Twitter kann die Jobsuche auch beschleunigen. Denn diese Portale werden als Suchergebnis etwa bei Google hoch gelistet und man wird schneller gefunden. Ein weiteres Plus: Networking. "Über die sozialen Netzwerke kann man schon frühzeitig mit interessanten Personen in Kontakt treten: Es lohnt sich, in jobrelevanten Gruppen aktiv zu werden und so Beziehungen zu möglichen Entscheidern aufzubauen.", so Schulz.

Auch hier gibt es Regeln. "Oberstes Gebot bei der Nutzung von Facebook, Twitter und dergleichen: Auf die eigene Reputation achten. Denn das Netz vergisst nichts. Es gilt sein Bild in der Öffentlichkeit der gewünschten Realität anzupassen, also zu steuern was und wieviel man von sich preisgibt. Ich achte darauf, ob Bewerber persönliche Daten für jeden sichtbar machen oder gezielt zwischen privaten und beruflichen unterscheidet und das eigene Leben nicht allzu exzessiv dokumentiert – weniger ist oftmals mehr."

Zusammengefasst: Fünf Tipps zur Job-Suche im Internet von Expertin Susan Schulz

1) Nutzen Sie Jobbörsen, die speziell auf die Branche ihrer Jobsuche ausgerichtet sind.

2) Legen Sie sich ein Profil an, das Sie mit ausgewählten, professionellen Informationen füllen und führen Sie es verantwortungsbewusst.


3) Networken! Werden Sie in Communitys ihrer Branche oder Gruppen aktiv, machen Sie sich dort einen Namen und bauen Sie so Beziehungen zu möglichen Entscheidern oder Personalern auf.


4) Durchforsten Sie die Unternehmensseiten und nutzen Sie die Infos für das Anschreiben Ihrer Bewerbung.


5) Blicken Sie über den Tellerrand: Überlegen Sie, welche Möglichkeiten es gibt, Ihren Traumjob zu bezeichnen. Beispielsweise werden „Buchhalter“ oft auch unter „Controller“ gelistet.


Lesen Sie außerdem auf goFeminin.de:
>Das perfekte Bewerbungsschreiben
>Internet-Jobs: Wenn Facebook der Arbeitsplatz ist

von Shila Meyer Behjat

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