Frauen in Führungspositionen: Ehrgeizig wie Männer

Laura Liswood - Goldman-Sachs Managerin - Interview

  

Laura Liswood: Frauen in Führungspositionen: Vermehrung ja, aber langsam - Laura Liswood  - Goldman-Sachs Managerin - Interview
Laura Liswood: Frauen in Führungspositionen: Vermehrung ja, aber langsam

Bei Goldman Sachs ist Laura Liswood im Top-Management angelangt, jetzt will sie für mehr Frauen in Führungspositionen sorgen. Denn: Unternehmen schaufeln sich selbst ein Grab, wenn sie nicht mehr Frauen an die Spitze setzen. Im Interview mit gofeminin.de erklärt sie, wieso und ruft Frauen zu mehr Humor und Gelassenheit auf.

Frau Liswood, Sie haben viele Frauen in Führungspositionen kennengelernt. Was macht sie so erfolgreich?
Zunächst einmal: Frauen sind ehrgeizig, genau wie Männer. Was sie vielleicht besonders ausmacht: Sie wollen die Dinge ändern. Bisher waren sie außerhalb der Machtstrukturen, jetzt sind sie Teil dessen und wollen die Welt verbessern, für sich, aber auch für andere.

Jede Einzelne habe ich immer für ihre Unermüdlichkeit und unerschöpfliche Energie bewundert. Sie geben alle nie auf! Und sie haben immer sehr viel Humor, haben es gelernt mit Kritik und Zynismus umzugehen - das hebt sie übrigens wohl besonders von der Masse anderer Frauen ab.

Das trifft wohl vor allem für Frauen im Job zu ....
In Unternehmen wie Goldman Sachs oder anderen steigen Frauen vor allem wegen der Karriereaussichten ein, genau wie Männer. Aber nach einer Weile wollen sie auch dort Veränderungen in Gang bringen und verhalten sich dementsprechend: Sie bringen verschiedene Ideen auf, bringen unterschiedliche Parteien an einen Tisch. Das macht ihren besonderen Wert aus.

Sie haben selbst eine erfolgreiche Karriere bei der Investmentbank Goldman Sachs geschafft. Was hat Sie selbst voran gebracht?
Das habe ich mich auch oft gefragt (lacht)! Nein, ehrlich, ich war da sehr anders als meine männliche Kollegen bei Goldman Sachs, die einen genauen Fahrplan für ihre Karriere hatten. Ich habe einfach immer die Möglichkeiten wahrgenommen, die sich gerade ergeben haben.

Warum gibt es wenige Frauen wie Sie, die es in Führungspositionen geschafft haben?
Ich denke, das hat viel mit unbewussten Erwartungen zu tun. Wir sind zu sehr daran gewöhnt, dass Männer in Führungspositionen sind, ob in Wirtschaft oder Politik. Und es gibt unterschiedliche Maßstäbe für Männer und Frauen. Wenn ein Mann als Präsident kandidiert, zweifelt niemand daran, ob er kann, nur weil er Kinder hat. Bei Frauen ist das anders. Sie werden immer noch stark nach ihrem Aussehen, ihrer Kleidung oder ihrem Familienleben bewertet.

Lesen Sie die Fortsetzung unseres Interviews mit Laura Liswood....




smb

 
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 24/03/2010
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