Kleiner Aufwand, großer Nutzen: Nachhaltigkeit im Alltag
  
Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf

Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf


Bio oder regional? Und wie sinnvoll ist Bio, wenn das Produkt aus China kommt? Schon beim ganz normalen Lebensmitteleinkauf gibt es einige Bereiche, in denen wir uns zum Thema Nachhaltigkeit Gedanken machen können.

Das fängt im Kleinen an: Bringen Sie Ihren eigenen Leinenbeutel oder Korb für Ihre Einkäufe mit, und lassen Sie die Plastiktaschen links liegen. Viele Läden bieten neben der Plastiktüte auch die Stoffvariante an für alle, die spontan noch ein paar Lebensmittel kaufen wollen.

Greifen Sie bei Lebensmitteln zu saisonalen und regionalen Produkten. Sprich im Sommer zu Kohlrabi, Zucchini und Co. und im Winter zu Feldsalat oder Kohl. Beim Obst und Gemüse finden Sie immer einen Herkunftsnachweis. Achten Sie mal drauf. Kommt die Tomate aus Argentinien, dann hat sie einen verdammt langen Weg hinter sich. Da bringt es auch nichts, wenn sie aus dem Bioanbau stammt. Obst und Gemüse aus regionalem und saisonalem Anbau hat zudem einen weiteren Vorteil: Es schmeckt viel aromatischer. Denn es wird nicht unreif geerntet und dann tausende von Kilometer transportiert. Sehr viel teurer ist es übrigens auch nicht. Häufig ist Saisonware sogar günstiger.

Verpackungsmaterialien sind ein weiterer großer Bereich, in dem Sie mit wenig Anstrengung einiges in Richtung nachhaltig leben erreichen können. Bevorzugen Sie möglichst wenig verpackte Lebensmittel sowie Verpackungen aus Glas. Eine Mehrwegflasche aus Glas wird beispielsweise 50-mal wiederverwendet. Eine aus Plastik dagegen nur 25-mal. Noch besser und gut für Ihren Geldbeutel: Trinken Sie Leitungswasser. Trinkwasser ist in Deutschland von sehr hoher Qualität.

Kaufen Sie nur so viel ein, wie Sie wirklich essen. Große Packungen sind oft günstiger als die kleinen. Wenn Sie jedoch die Hälfte wegwerfen, bringt das auch nichts. Und was das Mindesthaltbarkeitsdatum angeht: Es heißt nicht, dass das Lebensmittel nach Ablauf wirklich schlecht ist. Verlassen Sie sich diesbezüglich lieber auf Ihren Geruchssinn und das Aussehen des Lebensmittels als auf ein Datum.

> mehr zum Thema Biozeichen und -siegel
> mehr zum Thema Mindesthaltbarkeit von Lebensmitteln


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Veröffentlicht von
am 31/08/2012
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