Kleiner Aufwand, großer Nutzen: Nachhaltigkeit im Alltag
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Nachhaltigkeit beim Klamottenkauf

Nachhaltigkeit beim Klamottenkauf


Beige, sackartig und mit Kratzeffekt: Nachhaltig produzierte Kleidung hat keinen besonders guten Ruf. Zudem ist sie auch noch teurer - ein weiterer Grund für viele, einen großen Bogen darum zu machen.

Allerdings lohnt es sich, bei der Kleidung ab und an auf Biostoffe zu setzen. Baumwolle beispielsweise ist die beliebteste Naturfaser. Etwa die Hälfte aller Kleidung wird daraus hergestellt. Und nirgendwo werden mehr Pestizide eingesetzt als auf den Baumwollfeldern. Ein weiteres Problem ist der Wasserverbrauch. Für nur ein T-Shirt werden zirka 2000 Liter Wasser benötigt.

Kleidung aus Biobaumwolle
Viele große Hersteller bieten mittlerweile Kleidung aus Bio-Baumwolle zu bezahlbaren Preisen an. Achten Sie beim Kauf auf das Kürzel 'kbA', das steht für 'kontrolliert biologischen Anbau'. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind bei dieser Baumwolle verboten. Die Bezeichnungen 'handgepflückt' und 'aus unbehandelter Baumwolle' dagegen stehen nicht für bio.

Ein weiteres Problem bei Kleidung sind die schlechten Arbeitsbedingungen bei der Herstellung. Ein Großteil der in Deutschland verkauften Kleidung wird in China, Pakistan, Vietnam oder Mittelamerika hergestellt. Die Näherinnen bekommen für ihre Arbeit einen absoluten Niedriglohn und sind teilweise gesundheitsschädlichen Stoffen ganz ungeschützt ausgeliefert. Auch Kinderarbeit ist durchaus in manchen Ländern noch ein Thema.

Wert auf angemessene Arbeitszeiten, Löhne und Arbeitsbedingungen legen Anbieter von FairTrade-Textilien.

Wichtige Siegel für Bio- und fair hergestellte Textilien sind: 'Naturtextil', 'Global Organic Textile Standard (GOTS)', 'Textiles Vertrauen', 'Europäisches Umweltzeichen', 'FairTrade'.

Zweitverwertung von Kleidung
Was tun mit alten Klamotten? Bringen Sie sie in Secondhand-Shops oder zu Organisationen wie der Caritas. Dort werden sie für kleines Geld an Bedürftige verkauft oder verschenkt.


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Veröffentlicht von
am 31/08/2012
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