Pussy Riot Urteil

Die Punkband 'Pussy riot' sorgte mit ihren Protesten gegen Putin für Aufsehen © SIPA - Pussy Riot Urteil
Die Punkband 'Pussy riot' sorgte mit ihren Protesten gegen Putin für Aufsehen © SIPA
Im Berufungsverfahren der Musikerinnen 'Pussy Riot' gab es nun eine endgültige Entscheidung: Das älteste Mitglied Jekaterina Samuzewitsch (30) kommt auf Bewährung frei. Allerdings wurde die beiden Haftstrafen für Nadeschda Tolokonnikowa (22) und Maria Aljochina (24) von dem Moskauer Gericht bestätigt.

Erst Mitte August dieses Jahres waren die Punk-Musikerinnen zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Sie hatten eine Protestaktion in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale veranstaltet. Damit wollten sie ihre Kritik gegen das Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin öffentlich machen.

Der Fall und die Verurteilung hatten weltweit für Empörung und Aufstände gesorgt. Die Pussy-Riot-Frauen legten Berufung ein. Doch sie konnten nur einen Teilerfolg erzielen - nur Jekaterina Samuzewitsch kommt wieder auf freien Fuß. Für die beiden anderen Frauen bleibt es bei der zweijährigen Lagerhaft.

Wie 'Bild.de' berichtet, konnte es der Vater der Freigelassenen kaum erwarten, seine Tochter in die Arme zu schließen.  Bei ihrer Freilassung wurde die 30-Jährige heute von einer begeistert applaudierenden Menge vor dem Gericht empfangen.

Die Verteidiger der weiterhin inhaftierten Musikerinnen Nadeschda Tolokonnikowa (Foto oben rechts) und Maria Aljochina kündigten an, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die russische Punkband für den wichtigsten Menschenrechtspreis der Europäischen Union nominiert ist, den Sacharow-Preis, den das EU-Parlament jedes Jahr vergibt. Begründet wurde der Vorschlag laut

Jekaterina Samutzewitsch hinter dem Glaskasten im Moskauer Gericht © SIPA
Jekaterina Samutzewitsch hinter dem Glaskasten im Moskauer Gericht © SIPA
mehrerer Nachrichtenagenturen damit, dass die drei Musikerinnen mit ihrem Aufstand "ein autokratisches Regime und eine patriarchalische Staatsmacht bloßgestellt" hätten. Weiter teilte der auswärtige Ausschuss des EU-Parlaments mit, dass die Protestaktionen und Verhaftung der drei jungen Frauen "weltweite Aufmerksamkeit auf die skrupellose Beschränkung von Bürgerrechten und fehlende Rechtstaatlichkeit in Russland gelenkt" hätte.

Am 26. Oktober 2012 wird der Gewinner des Sacharow-Preises (dotiert mit 50.000 Euro)gekürt, der Mut für Menschenrechte und Demokratie würdigt. Im Falle einer Auszeichnung von Pussy-Riot würden die Frauen sich in die Riege großer Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Kofi Annan und Aung San Suu Kyi einreihen.
 




sfo

  

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Veröffentlicht von
am 10/10/2012
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