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Die Projekte der Shanti Leprahilfe

   

Dank Hape Kerkeling kann ein neues Krankenhaus gebaut werden. © Herbert Grosspietsch - Die Projekte der Shanti Leprahilfe
Dank Hape Kerkeling kann ein neues Krankenhaus gebaut werden. © Herbert Grosspietsch
Hape Kerkeling spendet und aus Klein wird Groß
Was als kleines Projekt beginnt, wird im Laufe der nächsten 20 Jahre immer größer. Marianne Grosspietsch versteht es, sich auf der einen Seite mit den obersten Autoritäten Nepals auseinanderzusetzen und gleichzeitig ausreichend Geld in Deutschland als Spenden zu sammeln, um ihr Projekt in Nepal am Leben zu erhalten. „Im Laufe der Jahre hatten wir so einige Schwierigkeiten. Nepal ist ein kompliziertes Land mit viel Korruption und ganz anderen Bräuchen und Rechten als Deutschland. Doch irgendwie hat es immer geklappt“, berichtet die Dortmunderin. Sie verbringt so viel Zeit wie möglich in Nepal und baut ihr kleines Projekt nach und nach aus. Einer der Höhepunkte: 2009 wird das neue Krankenhaus gebaut. Das Geld für das Grundstück kommt von Hape Kerkeling persönlich. Er spendete seinen Gewinn aus der beliebten TV-Sendung ‚Wer wird Millionär‘ der Shanti Leprahilfe. Das Geld für die neuen Gebäude kam vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Ohne Spenden geht nichts
Marianne Grosspietsch: „In all den Jahren haben so viele Menschen Geld gespendet. Auch viele Menschen, die selbst schauen müssen, dass sie am Ende des Monats noch genug für Lebensmittel haben. All diesen Menschen bin ich unendlich dankbar.“ Mittlerweile ist Shanti die größte private deutsche Hilfsorganisation in Nepal. Sie versorgt täglich 1.200 Menschen mit Essen und bietet mehreren hundert Menschen ein Dach über dem Kopf. Neben dem Krankenhaus gibt es ein Hospiz, eine Armenküche, einen Kindergarten, eine Schule, verschiedene Werkstätten sowie einen ökologischen Landbau.

Schon vor Schulbeginn ist auf dem Schulhof einiges los. © Herbert Grosspietsch
Schon vor Schulbeginn ist auf dem Schulhof einiges los. © Herbert Grosspietsch
„Jeder hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben“
Unter diesem Leitsatz gestaltet Marianne Grosspietsch das tägliche Leben in ihrem Hilfsprojekt. Sie weiß, wie wichtig es ist, dass man sich gebraucht fühlt. „Bei Shanti bieten wir an Lepra erkrankten und behinderten Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf und warme Mahlzeiten, wir schaffen auch Arbeitsplätze. Denn um sich als vollwertiger Mensch zu fühlen, benötigt jeder von uns Anerkennung und eine Aufgabe. Bei uns findet jeder seine Nische.“ Je nach Gesundheitszustand helfen die Bewohner bei der Bewirtschaftung der Felder, auf denen ein Großteil des Gemüses angebaut wird, unterstützen den Koch in der Armenküche, arbeiten in der Weberei, malen oder helfen im Kindergarten mit.

Dabei entstehen auch viele schöne Dinge wie Taschen, Tücher, Stofftiere, die den Weg bis nach Deutschland schaffen. Verkauft werden sie unter anderem auf den vielen Basaren in ganz Deutschland, die die Shanti Leprahilfe unterstützen. „Ich wüsste nicht, wie wir das Projekt ohne die ganzen ehrenamtlichen Helfer während der letzten 20 Jahre hätten am Leben halten können. Nicht nur in Dortmund, in ganz Deutschland gibt es Menschen, die einen Beitrag für unser Projekt leisten wollen. Die Geld sammeln, Vorträge organisieren oder Basare, bei denen dann unsere selbstgemachten Produkte verkauft werden“, erzählt Marianne Grosspietsch.

Ein Ansatz, der anerkannt wird. 2006 erhält sie das Bundesverdienstkreuz am Bande. 2008 belegt die Shanti Leprahilfe beim ‚World Challenge 08‘, einem internationalen Wettbewerb, den dritten Platz und erhält ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar.

Mehr zur Shanti Leprahilfe

Kurzinfo Lepra
Lepra ist eine Infektionskrankheit, an der heute rund 8 bis 12 Millionen Menschen weltweit erkrankt sind. Sie wird durch das Mycobacterium leprae übertragen und befällt vor allem die Haut, die Schleimhäute und die Nerven. Beim gesunden Menschen mit einem starken Immunsystem haben die Bakterien keine Chance. Sind die Menschen jedoch wie in Nepal und anderen Entwicklungsländern mangelernährt und leben unter hygienisch schlechten Bedingungen, dann kann es zur Erkrankung kommen. Durch die Schädigung der Nerven werden Haut und Gliedmaßen taub. Verletzungen werden nicht gespürt. Andere Keime gelangen so in den Körper und führen zu teilweise schweren Entzündungen, so dass Amputation der letzte Ausweg ist. Lepra lässt sich gut mit Antibiotika behandeln. Das Antibiotikum verhindert auch die Ansteckung.


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Veröffentlicht von
am 17/08/2012
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