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Steffi Jones im Interview

  

 - Steffi Jones im Interview
Steffi Jones, 38, ehemalige Bundesliga- und National-Fußballspielerin, ist seit 2008 Präsidentin des Organisationskomitees für die FIFA Frauenfußball WM 2011™. Im Interview spricht sie über ihre Rolle als Frau in einer männerdominierten Domäne und über die Rolle ihrer großen Liebe Fußball in ihrem Leben.


Wie sind Sie dazu gekommen, Organisationschefin der WM zu werden?
Steffi Jones: Das war die Entscheidung des Präsidiums und des DFB-Präsidenten Dr. Zwanziger. Der konnte sich eine Frau gut vorstellen und seine Wahl fiel auf mich.

Warum?
Steffi Jones: Weil ich für das Thema Integration stehe und durch meine Lebensgeschichte etwas sehr Authentisches habe. Die Entscheidung fiel also für die Kombination aus fußballerischem Können, spielerischen Erfolgen, Lebenserfahrung und Multi-Kulti Aussehen.

Wie ist es für Sie als Frau, als Organisationschefin in diesem männerdominierten Bereich zu arbeiten? Werden Ihnen da auch mal Steine in den Weg gelegt oder werden Sie durch und durch positiv angenommen?
Steffi Jones: Ich wurde bisher sehr positiv angenommen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass der DFB immer in einem Team funktioniert, da geht es nicht darum, ob Mann oder Frau, sondern da wird die Stärke des jeweiligen genutzt - unabhängig von Geschlecht, Alter oder Aussehen.

Und warum sitzen dann in den höheren Ebenen nur Männer?
Steffi Jones: Das liegt daran, dass der Herrenfußball schon länger da ist. Das heißt aber nicht, dass Frauen bewusst von diesen Positionen ferngehalten werden. Ich werde zum Beispiel nach der WM Direktorin der Mädchen- und Frauenfußballabteilung.

Hatten Sie schonmal Angst davor, sich gegen Männer durchzusetzen?
Steffi Jones: Nein, noch nie. Ich weiß, dass man Fehler machen kann und dass das menschlich ist. Für mich spielt es keine Rolle, ob mir ein Mann oder eine Frau gegenüber steht.

Warum ist Frauenfußball längst nicht so populär wie Männerfußball?
Steffi Jones: Weil die meisten Leute den Fehler machen, die beiden Sportarten bzw. Männer und Frauen direkt miteinander zu vergleichen. Das geht eben nicht.

Warum nicht?
Steffi Jones: Weil die Entwicklung des Frauenfußballs einfach ganz anders ist und wir ganz andere Maßstäbe haben. Wir gucken nicht, wo die Männer stehen und sagen, da wollen wir mal hin. Das wäre unrealistisch.

Wie gehen Sie mit dem Vorurteil um, dass Fußballerinnen alle o-beinige Mannsweiber sind?
Steffi Jones: 
(lacht laut) Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß, was an den Vorurteilen dran und was Quatsch ist. Es gibt durchaus viele attraktive Spielerinnen. Ganz abgesehen davon sind Männerfußballer auch nicht immer ästhetisch.

> "Meine Mutter wollte, dass ich Tennis spiele!"




jw

 
  

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Veröffentlicht von
am 22/06/2011
Die Lesernote:1/5 
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