Home / Living / Wohnen & Lifestyle / Brrr ist das kalt! 8 geniale Tricks gegen Frieren im Winter

© iStock
Living

Brrr ist das kalt! 8 geniale Tricks gegen Frieren im Winter

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 23. November 2017

Der Blick aus dem Fenster zeigt: Der Winter naht. Und mit den kalten Temperaturen beginnt auch gleichzeitig für viele eine leidige Bibber-Zeit. Wir sagen: Schluss mit Frieren! Mit unseren Tipps haltet ihr euch schön warm.

Gehört ihr auch zu den absoluten Frostbeulen, die einfach immer frieren? Dann geht es euch genauso wie uns. Und jetzt, da es draußen so langsam richtig kalt wird, kommen wir aus dem Bibber-Modus gar nicht mehr raus. Kein Wunder, dass wir im Winter wie kleine Michelin-Männchen durch die Gegend laufen, eingemummelt in mehrere Schichten aus Pullover, Schal und Jacke.

Frauen frieren stärker als Männer

Wir Frauen reagieren meist besonders anfällig auf Kälte. Doch warum ist das so? Ganz einfach:

  • Das Unterhautfettgewebe von Frauen ist dünner als das der Männer, wodurch sie schneller an Wärme verlieren.
  • Frauen haben zudem meist weniger Muskelmasse und gerade die produzieren und speichern mehr Wärme als anderes Gewebe.
  • Daraus erschließt sich ein weiterer Grund: Frauen verbrauchen weniger Kalorien als Männer und erzeugen so weniger Hitze.

Na, wer kennt's? 10 Dinge, die nur Menschen kennen, denen ständig kalt ist.

Die 8 besten Tipps gegen Kälte im Winter

Ständig zu frieren, ist alles andere als schön. Wir verraten euch hier, was ihr gegen die Kälte unternehmen könnt und wie ihr am besten durch die kalte Jahreszeit kommt: Schluss mit Frieren - die acht besten Tipps gegen das Frösteln.

1. Heiße Getränke gegen das Dauerfrösteln

Warme Getränke wie Kaffee oder Tee spenden dem Körper von innen wohlige Wärme.
Unser Tipp: Heißer Ingwertee! Einfach ein kleines Stück Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Ingwer enthält unter anderem Scharfstoffe, die Wärmerezeptoren auf Haut und Schleimhaut aktivieren können. Zudem regt er das Immunsystem an und beugt Erkältungen vor. Richtig lecker schmeckt's mit Zitrone (und Honig).

2. In Bewegung bleiben

Bewegung regt die Durchblutung an, fördert den Kreislauf und wärmt. Heißt: Schwingt euch aufs Rad, statt mit dem Auto zu fahren und nehmt die Treppe statt den Aufzug. Wenn ihr bei eisigen Temperaturen auf den Bus warten müsst, dann steht nicht einfach nur da. Ihr könnt zum Beispiel mit den Füßen auf und ab wippen oder vom einen Ende der Haltestelle zum anderen laufen. Wer im Büro den ganzen Tag vorm PC sitzt, sollte in der Mittagspause unbedingt an die frische Luft und eine kleine Runde spazieren gehen.

3. Iss dich warm

Ein absolutes Notfall-Mittel gegen Kälte ist eine heiße Suppe. Wer im Winter schnell friert, sollte zu wärmenden Lebensmitteln wie Lamm, Fenchel, Nüssen und Samen, Truthahn, Kastanien und Ziegenkäse greifen und von Frost-Fallen wie Ananas, Bananen, Kiwi, Mandarinen, Joghurt, Quark, Blattsalaten und Rohkost die Finger lassen. Diesen Lebensmitteln wird eine kühlende Energie zugesprochen.
Gut gegen das Frieren sind auch diverse Gewürze und Kräuter. Bei Chilis, Peperonis und Pfefferschoten löst der Inhaltsstoff Capsaicin die typische Hitze und das Brennen im Mund aus, aber auch Currypulver und schwarzer Pfeffer sowie Knoblauch heizen ein.

4. Wechselduschen härten ab

Zugegeben, es kostet ein bisschen Überwindung, sich bei eisigem Wetter unter kaltes Wasser zu wagen. Doch Wechselduschen regen den Kreislauf an und wärmen langfristig. Auch Kneippgüsse oder Saunagänge (erst schwitzen, danach kalt duschen oder ins Eisbecken) machen den Körper fit für die kalte Jahreszeit.

5. Die richtige Kleidung

Um im Winter gegen die Kälte gut geschützt zu sein, solltet ihr gleich mehrere Schichten Kleidung übereinander ziehen. Stichwort: Zwiebellook! Die Kleidung sollte aber nicht zu eng anliegen, damit sich zwischen den Lagen kleine Luftpolster bilden können, die dann die Wärme speichern. Dies solltet ihr auch bei euren Schuhen berücksichtigen – am besten ihr greift zu einer halben bis ganzen Nummer größer. So passen auch noch gut dicke Socken hinein.

Besonders warm halten natürliche Materialien wie Wolle, Fell und Federn. Dicke Daunenjacken, die uns direkt wie unförmige Michelin-Männchen aussehen lassen, halten sicherlich warm. Doch auch alle, die lieber auf tierische Produkte verzichten möchten, müssen keinesfalls frieren. Für Kunstfasern aus Polyester und Acryl muss keine Gans dran glauben und kann fröhlich gen Süden ziehen.

Zwar nicht gerade sexy, aber schön warm: lange Unterhosen. Sie schützen die Beine vor Kälte. Alternativ könnt ihr auch zu einer Strumpfhosen greifen. Auf keinen Fall vergessen solltet ihr Handschuhe, Schal und Mütze. Gerade letztere ist besonders wichtig, da die meiste Wärme über den Kopf verloren geht.

Tipps gegen kalte Füße: Einlegesohlen. Die Sohlen verhindern, dass die Kälte durch die Schuhsohle dringt. Besonders gut sind Einlagen mit aufgerauter Fleeceoberfläche und einer Aluminiumschicht, die von unten schützt. Für ganz Verfrorene gibt es auch batteriebetriebene beheizbare Sohlen oder chemische Zehenwärmer.

6. Winterdecke gegen kalte Nächte

Wer bereits eine extra dicke Winterdecke besitzt, weiß ganz genau was wir meinen. Da kann die zarte Vierjahreszeiten-Decke eben doch nicht mithalten. Übrigens muss dafür auch kein Vogel mehr federn lassen. Daunen, das Untergefieder von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten, ist im Schlafzimmer absolut out. Moderne Decken können durch ihre feinsten Verästelungen der Kunstfasern ebenso viel Luft speichern und wirken stark wärmeisolierend. Zudem sind die Decken waschbar und vor allem für Allergiker geeignet.

7. Massagen sorgen für wohlige Wärme

Von Massagen können wir ja nie genug bekommen. Wie gut, dass die im Winter auch noch schön warm machen. Unser Tipp: Ein wärmendes Massage-Öl etwa mit Rosmarin, Arnika oder Ingwer fördert die Durchblutung der Haut und sorgt für wohlige Wärme. Besonders effektiv sind auch Bürstenmassagen. Bewegt dabei die Massagebürste mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen über den ganzen Körper.

Vorsicht bei sehr kalten Körperteilen: Bei Erfrierungen oder starker Unterkühlung können Massagen mehr schaden als helfen.

8. Wärmflasche und Fußbad als Warm-Macher

Ständiger Begleiter von Frostbeulen: Die Wärmflasche! Wenn ein heißer Tee nicht ausreicht, um warm zu werden, dann greift zur Wärmflasche, zum Kirschkernkissen oder zu sonstigen Wärmepackungen. Die spenden für längere Zeit Wärme.

Besonders gut für kalte Füße ist ein Fußbad. Zehn Minuten im warmen Wasser (maximal 40 Grad) helfen bereits, um warme Füße zu bekommen. Unser Tipp: Nach dem Fußbad die Füße trocken rubbeln, mit etwas rotem Tigerbalsam einreiben und Socken anziehen.

Im Video: Noch mehr Hacks gegen kalte Füße!

von Christina Cascino

Das könnte dir auch gefallen