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Transsexualität: Miriams langer Weg vom Mann zur Frau

 

Miriam vor einem Plakat ihrer Theatergruppe 'Theater Phalanx Künstler-Kollektiv'. © privat
Miriam vor einem Plakat ihrer Theatergruppe 'Theater Phalanx Künstler-Kollektiv'. © privat
Miriams Familie, ihre Freunde, ihre Bekannten: Niemand bemerkte, was in ihr vorging. Um sich abzulenken, kümmerte sie sich lieber um die Probleme anderer Menschen. Dass keiner etwas bemerkt hat, wundert Miriam nicht – obwohl sie zugibt, als Mann deutlich weibliche Züge gehabt zu haben. Immerhin hat sie stets versucht, diese zu verstecken.

Miriam versuchte viel, um männlicher zu sein
"Eine Zeit lang hatte ich einen Kinnbart und bin viel ins Fitnessstudio gegangen. Dort habe ich mir zwölf Kilo Muskeln antrainiert. Ein Tattoo habe ich mir auch stechen lassen."
Doch es half alles nichts: Miriam konnte als Mann nicht glücklich werden. "Irgendwann habe ich in den Spiegel geguckt und mich total erschrocken. Dieser Muskelmann, das war nicht ich, das wollte ich nicht sein!"

Die Muskeln mussten weg, und mit der inneren Rückbesinnung auf ihre eigentliche Identität vertraute sich Miriam nach langen Jahren ihrer besten Freundin an. Und die reagierte zum Glück, wie Miriam sagt, durchweg positiv: "Sie meinte nur: Na und? Wo ist das Problem? Wir leben im 21. Jahrhundert!"
 
Die Reaktionen auf Miriams Anderssein waren nicht durchweg positiv. Doch bis auf ein einschneidendes Erlebnis in einem Supermarkt, wo sie von einer Angestellten angestarrt wurde und sich anschließend an der Kasse dem Getuschel der Mitarbeiter ausgesetzt sah, hat Miriam eher wenig wirklich schlechte Erfahrungen gemacht.
 
Mit zunehmender Gewissheit darüber, wie sie wirklich ist, hat Miriam auch gelernt, aus ihrer zurückhalten Rolle herauszufinden und sich offen und laut gegen Angriffe und Vorurteile zu wehren. Heute steht sie gern im Mittelpunkt, arbeitet in einer Theatergruppe und betreibt eine eigene Webseite.
 
Typisch männlich, typisch weiblich?
Nichts hasst sie mehr als Klischees. Typisch weiblich, typisch männlich, das gibt es für Miriam nicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keinen Wert auf ihr Äußeres legt. Sie genießt es in vollen Zügen, endlich auch äußerlich eine Frau zu sein: "Ich trage eigentlich fast immer Röcke. Und ich liebe Absatzschuhe, das habe ich 15 Jahre lang vermisst. Ich schminke mich auch gern mit Puder und Kajal, das gefällt mir."


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Veröffentlicht von
am 23/07/2011
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