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Interview
Viviane Reding: "Ohne Männer geht es nicht"
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viviane reding

 

EU-Kommissarin Viviane Reding im Interview  - viviane reding
EU-Kommissarin Viviane Reding im Interview
Sie haben für uns die Roaminggebühren gekappt. Welche Heldentaten können wir nun beim Thema Gleichstellung erwarten?
Das Unglaubliche hat sich im Grunde schon getan: Im nun geltenden Vertrag von Lissabon haben wir die Menschenrechtscharta integriert. Diese macht Nicht-Diskriminierung zwischen Männern und Frauen zu einem Menschenrecht! Nicht-Diskriminierung fließt damit in jede Entscheidung ein, die die Kommission trifft. Das ist die Grundlage unserer künftigen Arbeit; darauf werde ich achten und meine Kollegen hinweisen. Und mehr Männer dafür gewinnen.

Klingt nicht besonders revolutionär …
Doch, ist es. Es ist ein Mentalitätswandel. Frauenpolitik betrifft nicht nur Frauen, sondern die gesamte Gesellschaft. Aber solange solche Debatten nur von Frauen geführt werden, erreichen wir gar nichts. Meine erste Priorität ist deshalb, Männer dazu zu bringen, sich verantwortlich zu fühlen. Und der erste Mann, den ich gewinnen konnte, ist Kommissions-Präsident Barroso. Mit ihm gemeinsam habe ich die Charta für Frauen vorgestellt: der Präsident und die Vize-Präsidenten, ein Mann und eine Frau. Das ist ein starkes Symbol, das unser Credo sein soll. Manchmal sind Symbole sehr wichtig.

Wie wollen Sie denn die Männer allgemein dafür gewinnen?
Es betrifft sie genauso, wie es Frauen betrifft. Wir sind eine alternde Gesellschaft, wir brauchen Kinder. Und wir brauchen genau deshalb auch Frauen im Job. Wir haben nicht genug junge Menschen, die arbeiten. Oder Gleichberechtigung am Arbeitsplatz. Wenn Männer das nicht verstehen, sage ich nur: Teilhabe von Frauen im Berufsleben hebt das Bruttoinlandsprodukt um 2 bis 3 Prozent an. Es ist keine Frage, ob wir wollen oder nicht - wir müssen das hinbekommen und Frauen dabei unterstützen. Unsere Wirtschaft hängt daran und unsere Gesellschaft. Deshalb brauchen wir eine neue Strategie, die sich an die Mitgliedsstaaten richtet. Eine Strategie und Methoden zur Umsetzung der Gesetze.

Und wie schätzen Sie die Bereitschaft der Mitgliedstaaten ein, mitzumachen?
Naja, man muss einfach klarstellen, was das Problem ist und was von ihnen erwartet wird. Sehen Sie, ich habe das doch auch als Kommissarin für Telekommunikation gemacht. Das war eigentlich wirklich eine Männerwelt. Niemand hat mich ernst genommen. Und als ich die Dinge dann wie angekündigt gemacht habe, waren alle erst überrascht, dann hat es funktioniert. Das hätte übrigens nicht geklappt, wenn ich ein Mann gewesen wäre. Da wären sie alle mehr auf der Hut gewesen (lacht).




  
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 24/03/2010
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