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Aufarbeitung in Ruanda

Völkermord Ruanda 1994

  

Nach dem Völkermord Ruanda 1994: Rosaria trifft den Mörder ihrer Familie © As we forgive - Völkermord Ruanda 1994
Nach dem Völkermord Ruanda 1994: Rosaria trifft den Mörder ihrer Familie © As we forgive
Völkermord Ruanda 1994:
Vor 16 Jahren ereignete sich in Ruanda 1994 der furchtbarste Völkermord der Gegenwart:

Mehr als 800 000 Menschen fielen ihm auf brutalste Weise zum Opfer – sie wurden mit Macheten zerhackt, zu Tode getreten oder geprügelt. Am Ende stand eine gebrochene Bevölkerung, eine zerspaltene Nation.

Doch nur wenige Jahre später ließ die ruandische Regierung über 50 000 verurteilte Mörder wieder frei. Sie sollten zurückkehren in ihre Heimatdörfer, dort von den Einwohnern selbst „gerichtet“ werden und sich wieder integrieren. Und plötzlich leben die Hinterbliebenen der Opfer wieder Tür an Tür mit den Mördern ihrer Familie.

Völkermord Ruanda: Hinterbliebene wollen verzeihen
Wie das tatsächlich geschieht, zeigt die Geschichte von Rosaria, eine Bewohnerin eines kleinen Dorfes. Ein Mann namens Saveri wohnt nur wenige Häuser weiter. So wie früher, bevor er Rosarias Schwester, Nichten und Neffen ermordet hatte. Andere brachten zur gleichen Zeit auch Rosarias Ehemann und ihre vier Kinder um. Nur sie überlebte.

Dann wurde Saveri aus dem Gefängnis entlassen. Er kam an Rosarias Tür und bat sie um Vergebung. Trotz des Schmerzes, den dieser Mann ihr zugefügt hat, ist Rosarias beeindruckende Antwort: „Wie könnte ich dir die Vergebung verweigern, wenn mir meine Sünden auch vergeben wurden?“ Sie verzeiht Saveri. Wenige Zeit später packt er mit an, als die Nachbarn sich zusammen tun, um der alleinstehenden Rosaria bei der Feldarbeit zu helf
Das Leben nach dem Völkermord Ruanda 1994
Das Leben nach dem Völkermord Ruanda 1994
en. "Ich bin froh, dass ich etwas für sie tun kann.", sagt er.

Hintergrund zum Völke
rmord Ruanda 1994
Der Genozid in Ruanda basierte auf der Unterteilung der Bevölkerung in Hutus und Tutsis. Heute ist diese Unterscheidung offiziell verboten. Spannungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen, der Hutu-Mehrheit, überwiegend Bauern, und der Tutsi-Minderheit, überwiegend Viehhirten, gab es schon lange. Unter der Kolonialmacht der Belgier dominierten die Tutsis, nach der Unabhängigkeit des Landes errichteten die Hutus dann eine Diktatur. Sie schürte den Hass der bisher diskriminierten Hutus und rief zu einer regelrechten Massenermordung auf. Dem anschließenden Völkermord fielen rund 800 000 Tutsis und gemäßigte Hutus zum Opfer. Nun - nach dem Sturz des Hutu-Regimes, einer UN-Invasion und jurisitischen Aufbereitung der Verbrechen - steht das Land vor der schwierigsten Aufgabe überhaupt. Präsident Paul Kagame formuliere sie einst so: "Nach unseren Strassen und Städten müssen wir jetzt die Herzen der Menschen reparieren."

Lesen Sie weiter auf goFeminin.de:
Aufarbeitung vor der Kamera: Der Film zum Völkermord




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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 24/03/2010
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