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Zeitmanagement

Wer ein richtiges Zeitmanagement hat, verliert oft den Überblick - Zeitmanagement
Wer ein richtiges Zeitmanagement hat, verliert oft den Überblick
Egal, was Sie anstellen: Der Tag hat 24 Stunden und es bleibt Ihnen überlassen, womit Sie diese Zeit füllen. Ob Sie sie sinnvoll verbringen, sie vertrödeln oder sich permanent abhetzen, auch Ihr Tag hat genau 86400 Sekunden. Nicht kann Ihnen mehr Zeit verschaffen, aber Sie können lernen, sie besser zu nutzen!

Zeit ist eines der wertvollsten Dinge in Ihrem Leben - daher sollten Sie geizig damit sein! In der heutigen Zeit ist es jedoch fast normal geworden, ständig unter Strom zu stehen, gestresst zu sein und sich zuviel aufzubürden: Familie, Job, Karriere und Freizeit - alles unter einen Hut zu bringen funktioniert immer häufiger nur auf Kosten der eigenen Gesundheit. Dabei ist effektives Zeitmanagement gar nicht so schwer zu lernen, und auch nicht, es richtig einzusetzen.

Diese 5 Strategien helfen beim Zeitmanagement!

1. Sich selbst wichtig nehmen und eigene Bedürfnisse erkennen
Gehören Sie zu den Menschen, die immer alles für andere tun, aber ihre eigenen Bedürfnisse nicht zur Kenntnis nehmen? Die strahlend und gut gelaunt in die Arbeit gehen, dort auf Anfrage jede Zusatzarbeit übernehmen und alles ohne Probleme wuppen - die dann aber, kaum dass die Haustür ins Schloss fällt, so genervt und gestresst sind, dass sie Krach mit dem Partner bekommen?

Ja? Dann müssen Sie als allererstes lernen, dass Sie sich selbst auch wichtig nehmen müssen. SIE sind wichtig, IHR Leben ist wichtig, Ihre GESUNDHEIT ist wichtig - und daher müssen Sie dringend dafür SORGEN, dass es Ihnen gut geht. Wenn Sie sich erschöpft und ausgelaugt fühlen, ist das ein Zeichen Ihres Körpers, dass Ihre Kraftreserven aufgebraucht sind. Es ist ein Zeichen dafür, dass Sie sich Zeit für sich selbst nehmen müssen!

Planen Sie täglich eine bestimmte Zeit für sich selbst ein - bereits dreißig Minuten, die Sie sich bewusst gönnen und in denen Sie sich zurückziehen und unerreichbar machen, wird Ihnen die nötige Auszeit verschaffen. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, raus zu gehen, lehnen Sie sich gemütlich in einen Sessel zurück und hören Sie entspannende Musik.

Einmal pro Monat sollten Sie sich einen ganzen Tag gönnen, an dem Sie nicht zu erreichen sind. Lassen Sie Handy und Co. zuhause und gönnen Sie sich Entspannung im Thermalbad oder gehen Sie wandern.

Manchmal muss man einfach 'Stopp!' sagen können
Manchmal muss man einfach 'Stopp!' sagen können
2. Nein sagen lernen
Wenn Sie ein Mensch sind, der oft gestresst ist und ständig zu tun hat, sind Sie vermutlich auch ein Mensch, der schlecht Nein sagen kann. Der sich die Sorgen und Probleme der älteren Nachbarin zum hundertsten Mal anhört, obwohl Sie nur kurz die Post aus dem Briefkasten holen wollten. Oder der sich am Telefon ewig Zeit nimmt und zuhört, obwohl Sie gerade dringend anderes zu erledigen hätte. Sie müssen also lernen, Nein zu sagen bzw., sich nicht ständig in zeit- und energiefressende Gespräche verstricken zu lassen.

Zeitmanagement-Tipp: Kündigen Sie beispielsweise direkt an, dass Sie nur ein, zwei Minuten Zeit haben, weil Sie gleich wegmüssen oder einen Termin haben. Das klappt zwischen Tür und Angel, am Telefon, aber auch im Supermarkt, auf der Straße etc.

Außerdem müssen Sie Ihr Zeitmanagement auch dahingehend überprüfen, wie viel Zeit Sie selbst unnötigerweise verplempern. Klicken Sie sich beispielsweise mehrmals am Tag durch Ihre Emails, bleiben Sie beim Aufräumen an Büchern, Zetteln oder Fotos hängen und ähnliches? Analysieren Sie Ihr Arbeitsverhalten und korrigieren Sie sich immer wieder im Hinblick auf diese Zeitfresser.

3. Budgetieren Sie Ihre Zeit und finden Sie eine individuelle Balance

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen: Je näher die „Deadline“ für eine bestimmte Aufgabe rückte, umso effektiver haben Sie daran gearbeitet. Meistens ist es tatsächlich so - wenn man für eine Aufgabe nur ein bestimmtes, nicht zu weit gefasstes Zeitbudget zur Verfügung hat, schafft man diese genauso gut, als wenn man ohne Zeitplan rangeht. Allerdings kann permanentes Unter-Druck-Setzen auch zu noch mehr Stress und sogar Burn-Out führen, weshalb Sie eine individuelle Balance finden müssen.

Zeitmanagement-Tipp: Teilen Sie Aufgaben ein bestimmtes Zeitbudget zu (insbesondere für Nebensächlichkeiten lohnt sich Perfektionismus nicht!), aber schaffen Sie unbedingt auch Raum für Erholungsphasen.

4. Aufgaben streichen und delegieren
Wenn Sie Ihren Umgang mit Zeit einmal genau analysieren (was Sie auch bei der Suche nach Zeit- und Energiefressern tun), werden Ihnen mit Sicherheit bestimmte Aufgaben auffallen, die entweder unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch nehmen (die Ihnen persönlich aber nicht so extrem wichtig sind) oder die von anderen genauso gut oder sogar besser erledigt werden könnten.

Zeitmanagement heißt auch, mal anderen was aufs Auge zu drücken
Zeitmanagement heißt auch, mal anderen was aufs Auge zu drücken
Streichen Sie möglichst viele Aufgaben, die zuviel Zeit kosten und/oder delegieren Sie sie an jemand anderen, eventuell gegen Bezahlung. Möglicherweise werden Sie feststellen, dass es sich zeitlich lohnen würde, zwei Stunden länger zu arbeiten (um mehr Geld zu verdienen), und dafür fünf Stunden Putzarbeit gegen Bezahlung „abzugeben“. Verstehen Sie das Prinzip? Gehen Sie einmal gründlich auf die Suche und entrümpeln Sie so Ihre tägliche To-Do-Liste!

5. Aufgaben bündeln

Ihre übrig gebliebenen Aufgaben und Pflichten sollten Sie zum Schluss möglichst effektiv „bündeln“. Das bedeutet zum Beispiel, Sie checken E-Mails nur morgens und abends, und nicht auch noch zehnmal zwischendurch. Oder: Sie machen jeden Tag nur ein Zimmer im Haushalt gründlich, und erledigen ansonsten nur das Allernötigste.




cs

  

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Veröffentlicht von der Living-Redaktion
am 21/01/2010
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