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Fit & Gesund

Abnehmen in Rekordzeit: 2 Kilo runter mit der 24-Stunden-Diät?

von Jane Schmitt Veröffentlicht am 28. April 2019

Nicht noch eine Blitzdiät! Doch die 24-Stunden-Diät ist gar nicht so extrem wie man es zunächst vermutet. Dieses Ernährungskonzept von Achim Sam und Prof. Dr. Hamm kann funktionieren. Für den rasanten Gewichtsverlust muss man eine ganze Menge Sport treiben, doch man muss zum Glück nicht hungern.

Als Mini-Detox-Kur zwischendurch, vor einem Event, für das man ins kleine Schwarze passen möchte oder für den Kurztrip zum Strand - die 24-Stunden-Diät soll dabei helfen in kürzester Zeit das Beste aus dem Körper herauszuholen. Entwickelt wurde die Diät von Ernährungswissenschaftler Achim Sam und Prof. Dr. Michael Hamm.

Ziel der 24-Stunden-Diät: In kürzester Zeit die maximale Fettverbrennung erreichen. Wer alles richtig macht, kann dabei tatsächlich profitieren und gut zwei Kilogramm abnehmen. Dabei ist das entscheidende jedoch weniger das Gewicht, sondern viel mehr der Fettanteil, der verbrannt wird.

Hier gibt's das Buch zur 24-Stunden-Diät bei Amazon.

Wie funktioniert die 24-Stunden-Diät?

Durch gezieltes Intervalltraining wird die Fettverbrennung angeregt. Mit dem ausgeklügelten Ernährungsplan der 24-Stunden-Diät wird dieser Fettverbrennungs-Effekt gefördert und erhalten. Das Beste daran, ihr müsst nicht hungern und leiden - essen ist eindeutig erlaubt.

In Tests konnten Ernährungswissenschaftler Achim Sam und Prof. Dr. Michael Hamm die Wirksamkeit der 24-Stunden-Diät nachweisen, wie FIT FOR FUN berichtet.

So läuft die 24-Stunden-Diät ab:

Die 24-Stunden-Diät führt man am besten am Wochenende durch, weil man für die Sporteinheiten ausreichend Zeit einplanen sollte.

Gestartet wird am Vorabend des eigentlichen Diät-Tages. Als Erstes steht Sport auf dem Programm, eine Stunde Intervalltraining, um die Kohlenhydrat-Speicher zu leeren. Das kann zum Beispiel Radfahren, Schwimmen oder Laufen sein.

Traniert wird in Intervallen, das ist sehr wichtig, um die Fettverbrennung an zu kurbeln. Intervalltraining bedeutet, man wechselt die Intensität der Belastung. Startet langsam und wärmt euch zehn bis 15 Minuten auf, dadurch wird das Verletzungsrisiko senkt.

Dann steigert man die Belastung und geht bis an die Leistungsgrenze. Danach wird die Intensität ein wenig zurückgefahren und zum Endspurt gebt ihr nochmal alles. Gönnt euch danach noch einmal zehn Minuten Cooldown, also langsames Auslaufen, damit sich der Körper beruhigt.

Die nächste Sporteinheit folgt am nächsten Tag nach dem Frühstück. Die muss dann aber nicht mehr so intensiv ausfallen wie am Abend, der Muskelkater bremst dann vermutlich automatisch. Aufraffen sollte man sich aber auf jeden Fall, um die 24-Stunden-Diät zu schaffen.

Viele bunte, frische Lebensmittel in Kombination mit Proteinen, einer reduzierten Kalorienmenge (ca. 800 kcal für Frauen) und dazu viel Wasser und ebenso viel Bewegung sind das Geheimnis der Turbo-Schlankheitskur. Kohlenhydrate werden bei der 24-Stunden-Diät kurzzeitig sehr reduziert.

Ja, die Kalorienmenge ist stark reduziert, laut der Erfinder der Diät ist dieser Wert aber ideal, um Fett zu verbrennen. Dabei bleibt die Muskelmasse erhalten und die nötigte Energie für die Sporteinheiten wird über die Fettverbrennung aus dem Speck gezogen.

Die abwechslungsreichen Rezepte zur Diät sind wirklich lecker und einfach zuzubereiten. Inzwischen gibt es sogar ein Kochbuch zur Diät (hier bei Amazon bestellen).

Mit diesem Workout kommst du an deine Grenzen!

Untrainierte Menschen sind im Vorteil:

Es klingt paradox, aber gerade untrainiertere Menschen haben hier den Vorteil, dass sie schneller in den Bereich der Fettverbrennung kommen und den größten Effekt bei der 24-Stunden-Diät erzielen können, das erklärte Achim Sam in einem Interview mit Sat1.

Da das Sportprogramm jedoch sehr intensiv ist und man an seine Grenzen gehen muss, ist die 24-Stunden-Diät nur für gesunde Menschen geeignet. Sehr schlanke, stark übergewichtige Menschen, Schwangere und Jugendliche sollten die Diät nicht machen, da die Sporteinheiten wirklich sehr hart sind und die Kalorienzufuhr ebenfalls sehr gering ist.

Meine Erfahrung mit der 24-Stunden-Diät

Ja, es gibt sogenannte Blitzdiäten, die funktionieren. Doch meist sind solche Crash-Diäten nicht gerade gesund und belasten den Körper dann doch und man ist müde, gereizt und hat einfach nur Hunger.
Die 24-Stunden-Diät ist da deutlich besser, weil sie meiner Ansicht nach gut durchdacht ist.

Fazit: Ich selbst habe 1,1 Kilo abgenommen, ein Zentimeter in der Taille weniger, an den Oberschenkeln hat sich ein knapper halber Zentimeter verabschiedet. Das Ergebnis ist nicht überragend. Natürlich können solche Gewichtsschwankungen unterschiedlichste Ursachen haben.

Beispielsweise, weil ich Wassereinlagerungen abgebaut habe oder weil ich doch nicht so viel Gas gegeben habe bei dem Training oder, oder, oder. Trotzdem möchte ich an die Effektivität der Diät glauben, schließlich fühle ich mich echt gut und bin auch nicht hangry.

Und jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich morgens schon mit einem etwas flacheren Bauch aufwache, bin ich absolut zufrieden. Die Zahl auf der Waage ist dann völlig egal.

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