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Genuss ohne Reue: So schlemmt ihr mit gutem Gewissen in der Weihnachtszeit

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 21. Dezember 2014
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Der Dezember ist ohne Frage der schönste Monat des Jahres. Überall duftet es nach selbstgebackenen Plätzchen, die Weihnachtsmärkte laden zum Bummeln und Reibekuchen-Essen ein und eine Adventsfeier jagt die nächste. Dem ein oder anderen schlägt die ganze Schlemmerei allerdings auf den Magen.

Zum Glück gibt es viele Tipps, damit ihr die Vorweihnachtszeit mit all ihren Leckereien genießen könnt - ohne es hinterher zu bereuen. Ein ganz wichtiger Tipp direkt zu Beginn: Entscheidet euch pro Tag nur für eine kleine Sünde. Genießt auf dem Weihnachtsmarkt beispielsweise die Reibekuchen, auf die gebrannten Mandeln solltet ihr dann aber verzichten oder nur zwei, drei naschen. Wenn ihr zudem wisst, dass ihr eine Verabredung mit viel Essen habt, solltet ihr den restlichen Tag weniger essen. Geht aber trotzdem nicht mit einem Bärenhunger zur Verabredung, das sorgt nur dafür, dass ihr mehr esst als ihr eigentlich wolltet.

Schlemmer-Tipps für den Weihnachtsmarkt-Besuch

Glühwein, Reibekuchen, Bratwurst, Mandeln oder heiße Waffeln: Ein Weihnachtsmarktbesuch ist wie ein Ausflug ins Schlaraffenland! Damit ihr nachts nicht schlaflos und mit grummelndem Bauch im Bett liegt, solltet ihr diese Tipps beachten:

  • Geht nicht hungrig auf den Weihnachtsmarkt, esst vorher eine Kleinigkeit.
  • Entscheidet euch für eine Leckerei: Wurst oder Reibekuchen.
  • Teilt euch Mandeln und andere Süßigkeiten mit euren Freunden, mit denen ihr den Markt besucht.
  • Haltet euch beim Glühwein zurück. Die Mischung aus Rotwein und Zucker steigt schnell zu Kopf.
  • Trinkt nach dem Weihnachtsmarktbesuch einen Kräutertee zur besseren Verdauung. Vom Kräuterschnaps solltet ihr dagegen die Finger lassen.

Genuss ohne Reue beim Adventskaffee

Stollen, Plätzchen und dazu jede Menge Kuchen - da weiß man oft gar nicht, womit man anfangen soll. Was erschwerend hinzukommt: Man möchte den Gastgeber nicht enttäuschen und isst dann doch das zweite oder dritte Stück Kuchen, obwohl man schon satt ist. Lernt nein zu sagen. Tatsächlich ist euch kein Gastgeber böse, wenn ihr ein weiteres Stück ablehnt, solange ihr erklärt, dass es sehr lecker war, aber ihr gerade satt seid. Hier kommen außerdem noch weitere Tipps für den Adventskaffee ohne Reue:

  • Esst entweder Plätzchen oder Kuchen.
  • Verzichtet auf das zweite Stück Kuchen oder bittet um ein extra Kleines. Oft findet sich auch ein Gast zum Teilen.
  • Trinkt nicht nur Unmengen Kaffee, sondern Wasser oder einen Kräutertee.
  • Schlagt nach dem Kaffee einen Verdauungsspaziergang vor.
  • Verzichtet auf Alkohol.

Guten Appetit! Tipps fürs Weihnachtsmenü

Das Weihnachtsessen ist wohl das größte Festmahl des Jahres. In vielen Familien kommt jedoch nicht nur am 24.12., sondern auch an den beiden Weihnachtsfeiertagen ein mehrgängiges Menü auf den Tisch. Dazu Kaffee und Kuchen am Nachmittag ... Dem ein oder anderen wird das zu viel.

Lasst euch nicht von Völlegefühl und Bauchschmerzen die Feiertage verderben. Es gibt ein paar einfache Tricks mit denen ihr die Schlemmerei ohne Beschwerden übersteht:

  • Haltet euch bei den Portionen zurück, bzw. entscheidet euch für einen Gang, den ihr besonders mögt und nehmt dort einen Nachschlag.
  • Gestaltet ihr selber das Essen: Verzichtet auf die Vorspeise oder wählt eine klare Suppe.
  • Trinkt zum Essen primär Wasser und nur ein Glas Wein.
  • War das Menü sehr üppig, solltet ihr mit dem Dessert ein bisschen warten.
  • Lasst eine Pause von mindestens drei Stunden zwischen Menü und Kaffee sowie Kuchen.
  • Macht nach dem Essen einen Spaziergang.
  • Verzichtet auf den Verdauungsschnaps, der erschwert die Verdauung statt sie zu erleichtern.
  • Lasst Frühstück bzw. Abendessen ausfallen bzw. esst wenig, wenn mittags/nachmittags geschlemmt wird.
  • Nascht nicht zwischen den Mahlzeiten. Lasst Plätzchen und Schokolade im Schrank und stellt sie nicht den ganzen Tag auf den Tisch.

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von Diane Buckstegge

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