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Fit & Gesund

Lecker: ja - aber auch gesund? Mittagssnacks im Gesundheits-Check

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 27. August 2015

Mittags muss es meist schnell gehen. Statt einem selbstgekochten Essen gibt es Fast Food, Fertiggerichte oder ein belegtes Brötchen.

Außer Haus essen liegt absolut im Trend. Viele arbeiten den ganzen Tag oder sind mittags unterwegs - da fällt das Kochen schnell mal aus. Bleibt nur die Frage: Wie gesund ist so ein belegtes Brötchen oder die Pizza? Oft fühlen wir uns nach so einem Essen nämlich müde, unschön satt und schlapp ...

Hier gibt's typische Mittagssnacks im Check:

Belegtes Brötchen

Bei belegten Brötchen gibt es große Unterschiede, je nachdem ob ihr es beim Bäcker kauft, was ihr da kauft oder ob ihr es selber macht. Selbermachen ist immer besser, so könnt ihr einiges an Kalorien sparen und ihr wisst, dass es frisch ist.

Brötchen beim Bäcker sind sehr oft kleine Dickmacher, die einem nach dem Essen schwer im Magen liegen. Schuld ist zum einen Remoulade, mit der das Brötchen gern dick bestrichen wird. Dazu kommen jede Menge Wurst und Käse - meist deutlich mehr, als man selbst nehmen würde - und vielleicht noch ein Ei. Für den Körper bedeutet das jede Menge Verdauungsarbeit, deswegen ist man nach dem Brötchen auch erstmal müde.

Viel besser: Besorgt euch ein Vollkornbrötchen und belegt das selbst mit etwas Senf, einer Scheibe Käse, Tomate und Salat.

Salat

Ein Fertigsalat ist ein schnelles Mittagessen, das satt, aber nicht müde macht. Habt ihr keine Probleme mit dem Bauch, könnt ihr den gut essen. Menschen mit einem empfindlichen Magen bekommen von Rohkost jedoch Blähungen und Krämpfe. Und Vorsicht: Dressings können sehr kalorienreich sein. Insbesondere das Thousand Island Dressing und klassische Öl-Vinaigrettes. Doch auch bei den Zutaten solltet ihr aufpassen. Nichts gegen ein bisschen Käse oder Thunfisch. Wer allerdings Parmesan, Croûtons, Oliven, Thunfisch und Ei auf seinen Salat streut, der macht seinen kalorienarmen Blattsalat zu einem Dickmacher.

Viel besser: Macht euren Salat selber. Packt viel frisches Gemüse wie Tomaten, Gurke und Paprika rein und wählt ein fettarmes Dressing, z. B. eine Balsamico-Vinaigrette mit drei Teilen Essig auf einem Teil Öl.

Fertiggericht: Lasagne

Fertiggerichte gibt es in den verschiedensten Varianten. Fast alle enthalten zu viel Salz, Fett und jede Menge Zusatzstoffe. Werft mal einen Blick auf die Nährstoffangaben. Und lasst euch nicht täuschen: Oft wird der Kaloriengehalt nur für die Hälfte der Packung angegeben.

Besonders beliebt sind Lasagnen. Egal ob mit Fleisch oder vegetarisch, dieses Gericht ist sehr fett- und kalorienreich. Greift lieber zu einer Nudelpfanne, die es meist ebenfalls im Supermarkt gibt. Damit spart ihr ein paar Kalorien ein und fühlt euch nach dem Essen nicht ganz so übersättigt und voll.

Viel besser: Esst nur die Hälfte der Lasagne und dazu einen großen Salat.

Fertiggericht: Linsensuppe

Suppen und Eintöpfe sind ebenfalls beliebte Fertiggerichte. Sie gehen schnell und wärmen an kalten Tagen schön von innen. Was Kalorien- und Fettgehalt angeht, sind sie auf jeden Fall die bessere Wahl. Allerdings enthalten Suppen und Eintöpfe oft Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen. Die machen lange satt, schlagen dem ein oder anderen aber auf den Bauch. Hülsenfrüchte gehören zu den schwer verdaulichen Lebensmitteln, die Blähungen und Krämpfe nach sich ziehen können. Testet mal aus, ob es euch auch so geht.

Viel besser: Würzt euren Eintopf mit ein wenig Kümmel, dadurch wird er besser verdaulich.

Pizza

Mal schnell eine Pizza bestellen: Das macht man mittags gern mal mit den Kollegen und fällt danach in ein tiefes Loch. Pizza enthält reichlich Fett und ist eine echte Kalorienbombe. Wählt am besten eine Pizza ohne Fleisch, dafür mit reichlich Gemüse, das spart ein paar Kalorien ein und ihr fühlt euch danach nicht übersättigt.

Viel besser: Bestellt nur eine kleine Pizza bzw. teilt euch eine und esst dazu einen großen Salat.

Pommes mit Currywurst

Mit den Pommes ist es ähnlich wie mit der Pizza: Dieses Mittagessen ist ein echter Dickmacher, der euch mit großer Wahrscheinlichkeit schwer im Magen liegen wird. Frittierte Lebensmittel sind generell etwas schwerer verdaulich - sie enthalten reichlich Fett.

Viel besser: Bestellt nur die Currywurst und esst dazu etwas Brot und einen Salat.

Asiagemüse mit Nudeln/ Reis

Lust auf was Asiatisches? Das ist in der Mittagspause eine gute Wahl. Beim Asiaten gibt es viele Gerichte mit viel Gemüse und Hühnchen, die schmecken und neue Energie geben, ohne müde zu machen oder schwer im Magen zu liegen. Asiatische Gerichte werden meist fettarm im Wok zubereitet. Achtet aber darauf, dass ihr nichts wählt, was mit gebratenem Ei kombiniert wird und meidet Soßen mit reichlich Kokosmilch. Die schmecken zwar, sind jedoch kleine Kalorienbomben.

Döner

Fleisch, Salat und dazu Brot: Das kann doch als Mittagessen gar nicht so schlecht sein, oder? Die meisten machen sich beim Döner eher Sorgen um den Knoblauchgeruch als um Kalorien. Tatsächlich kann der Döner aber je nach Zubereitung ganz schön kalorienreich sein. Mit viel Fleisch, kaum Salat und einer fettigen Soße beispielsweise.

Viel besser: Bestellt eine Salattasche - ohne Fleisch - und bittet um wenig Soße. Oder macht euch den Döner selbst mit Fladenbrot, magerem Geschnetzeltem und viel Gemüse.

Leckere Alternativen für die Mittagspause

Viel besser als jedes Fertiggericht oder Fast Food ist ein selbst gemachtes Essen. Da könnt ihr frei bestimmen, welche Zutaten ihr verwendet, ob ihr Sahne oder Mayo nehmt. Das schmeckt und ist besser für Figur und Magen.

Leckere Rezeptideen:
Quinoasalat mit Hähnchenbrust
Melonen-Taboulé
Gefüllte Zucchini mit Reis
Spaghetti mit Kirschtomaten

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von Diane Buckstegge