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Mit dem 10-Punkte-Plan die Zuckersucht bekämpfen

von der Redaktion Veröffentlicht am 19. Februar 2018
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Her mit der Schoki, her mit Kuchen, Eis und Fruchtgummi! Kreisen die Gedanken nur noch um Süßigkeiten, lautet die Diagnose: akute Zuckersucht. Mit diesen Tipps könnt ihr den Heißhunger bekämpfen.

Zwar handelt es sich bei der Zuckersucht streng wissenschaftlich nicht um eine richtige Sucht wie Alkohol- oder Drogensucht. Aber ganz ehrlich, wer ständig an Schokolade denkt, immer die ganze Tafel aufessen muss und dann immer noch nicht genug hat, der braucht keine wissenschaftliche Definition, sondern Hilfe - und zwar in Form eines 10-Punkte-Plans, der endlich Schluss mit der Zuckersucht macht.

Der 10-Punkte-Plan sollte mindestens zwei Wochen befolgt werden, besser einen Monat. In der Zeit wird komplett auf Süßigkeiten verzichtet. Keine Angst: Nach den ersten zwei, drei Tagen verschwindet der Heißhunger auf Süßes von ganz allein und der Rest ist ein Klacks. Danach kann man sich langsam wieder einen Riegel Schokolade oder ein Eis gönnen, und zwar ganz ohne den Drang, immer noch mehr essen zu müssen.

Punkt 1: Vorräte beseitigen

Wochenlang auf Süßigkeiten verzichten und wissen, dass im Schrank noch drei Tüten Fruchtgummi und eine Packung Kekse sind? Dann kann man es auch direkt lassen. Schritt 1 im Kampf gegen die Zuckersucht: Die komplette Vernichtung jeglicher Vorräte. Freunde, Bekannte oder Kollegen freuen sich bestimmt darüber.

Punkt 2: Gesunde Lebensmittel einkaufen

Statt Keksen und Eis wandern Gemüse, Obst, Naturjoghurt und Vollkornbrot in den Einkaufswagen - eben alles, was nicht sofort Zucker schreit und nur süß schmeckt. Meiden sollte man folglich Fruchtjoghurts, Cappuccino mit Aroma oder auch Ketchup.

Wer sich unsicher ist, sollte mal einen prüfenden Blick auf die Verpackung werfen. Neben dem Kohlenhydratgehalt wird meist auch der Zuckergehalt angegeben. Generell sind möglichst unverarbeitete Lebensmittel am besten.

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Punkt 3: Ausreichend trinken

Durst wird gern mal mit Hunger verwechselt. Damit das nicht passiert, sollten pro Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser getrunken werden. Wer mag, gibt einen Schuss Zitronensaft hinzu. Auch ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind erlaubt. Saft, Schorlen oder Light-Getränke sind dagegen verboten.

Punkt 4: Regelmäßig essen

Heißhunger und ständiger Appetit auf Süßes entstehen, wenn man zum einen dauernd etwas Süßes isst, aber auch, wenn man unregelmäßig isst. Dann gerät der Blutzuckerspiegel aus dem Lot und verlangt nach etwas Essbarem, idealerweise Zucker.

Damit das nicht passiert, sollten drei feste Mahlzeiten eingeplant werden, optimalerweise mit komplexen Kohlenhydraten, wie sie in Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten stecken, sowie einer Portion Eiweiß (Milchprodukte, Fleisch, Fisch oder Eier). Nach Belieben darf vor- und nachmittags auch eine Zwischenmahlzeit gegessen werden.

Punkt 5: Süßstoffe meiden

Süßstoffe sind kein Zucker - aber wirklich toll sind sie nicht. Immerhin schmecken sie süß und erinnern uns daran, was wir vermissen. Besser ist es, man meidet mit Süß- oder Zuckerersatzstoffen gesüßte Lebensmittel wie Limo, Bonbons oder Joghurt. Auch deshalb, weil es immer wieder Studien gibt, die einen Zusammenhang zwischen Süßstoffen und verstärktem Appetit bestätigen.

Punkt 6: Sport für Glückshormone

Essen wir keine Schokolade für die Glückshormone, müssen wir mehr Sport treiben. Auch der setzt reichlich Glückshormone frei. Außerdem sind wir in der Zeit abgelenkt und kommen nicht in Versuchung, doch einen Schokoriegel zu kaufen.

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Punkt 7: Frische Luft tanken

Idealerweise verbringen wir jeden Tag so viel Zeit wie möglich in der Sonne. Das setzt auch reichlich Glückshormone frei. Da wir leider keinen direkten Draht zum Wettergott haben, muss Zeit an der frischen Luft ausreichen. Das pustet den Kopf frei und verdrängt jegliche Gedanken an Süßigkeiten.

Punkt 8: Neue Hobbys

Wer oft aus Langeweile zu Süßigkeiten greift, sollte sich ein paar neue Hobbys zulegen. Wer beschäftigt ist, kann nämlich nicht essen.

Punkt 9: Positiv denken

Ist das Glas halb leer oder halb voll? Wer sich angewöhnt, immer das Positive zu sehen, dem geht es gleich viel besser. Frustessen ist für diese Menschen kein Problem mehr.

Punkt 10: Viel Schlaf

Ein müder Körper braucht jede Menge Süßes, um in Schwung zu kommen. Waren die Nächte kurz, sind wir am nächsten Tag viel hungriger, als wenn wir ausgeschlafen wären. Deswegen: Sieben Stunden Schlaf sollten mindestens drin sein.

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