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Eltern aufgepasst! Stiftung Warentest warnt vor diesem Fahrradanhänger

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 13. Mai 2019

In aktuellen Tests von Fahrradanhängern ist Stiftung Warentest bei einem günstigen Modell auf große Sicherheitsmängel gestoßen und warnt Verbraucher jetzt vor der weiteren Nutzung.

Aktuell testet Stiftung Warentest Kinderfahrradanhänger auf ihre Sicherheit. Dabei stießen die Tester auf ein Modell mit gravierenden Sicherheitsmängeln, wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht. Das Produkt ist so gefährlich, dass sich Stiftung Warentest dazu veranlasst sah, noch vor Veröffentlichung aller Ergebnisse Eltern öffentlich vor dem weiteren Gebrauch des Anhängers zu warnen.

Der Froggy Kinder­fahr­rad­anhänger BTC07 kostet nur 85 Euro und ist somit viele hundert Euro günstiger als andere Fahrradanhänger. Ein Kaufargument für viele Eltern. Doch Stiftung Warentest warnt Eltern jetzt vor dem Kauf und weiteren Gebrauch des Anhängers von Primopet.

In Tests sind immer wieder Sicherheitsgurte gerissen. Sowohl beim Festziehen als auch bei Bremsungen mit einer Geschwindigkeit von 18 km/h rissen Schultergurte, in Labortests Schritt- und Beckengurte.

Verkauf gestoppt, aber kein Rückruf

Stiftung Warentest habe Anbieter Primopet die Ergebnisse präsentiert, woraufhin dieser den Verkauf des Froggy-Anhängers gestoppt hat. Ein Rückruf seitens des Anbieters ist nach Auskunft der Tester aber nicht geplant.

Kunden, die den Froggy Fahrradanhänger besitzen, können diesen zur Zeit nur umtauschen oder gegen Geld zurückgeben, wenn bereits ein Mängel aufgetreten ist. Allerdings nur innerhalb der zweijährigen Garantie. Ohne Mängel kann der Froggy ausschließlich innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf umgetauscht oder erstattet werden.

Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern, sich an den Service von Primopet zu wenden. Die Ergebnisse aller 12 getesteten Fahrradanhänger wird test.de am 26. Juni 2019 veröffentlichen.

von Anne Walkowiak