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Studie zur Delta-Mutation: Krankenhaus-Risiko doppelt so hoch

von Linda Hohlstein Erstellt am 30. August 2021

Eine Infektion mit der Delta-Variante des Coronavirus soll deutlich häufiger zu Einweisungen ins Krankenhaus führen. Einer neuen Studie zufolge soll das Risiko sogar doppelt so hoch sein.

Laut einer Studie soll das Risiko, bei einer Infektion mit der Delta-Variante des Coronavirus ins Krankenhaus eingewiesen zu werden, deutlich höher sein als bei anderen Varianten. Von diesem Risiko sollen vor allem Ungeimpfte betroffen sein.

Dies fanden Forscher*innen der Universität Cambridge gemeinsam mit der Behörde "Public Health England“ heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachjournal "Lancet Infectious Diseases".

Im Video zu sehen: Kein Lockdown für Geimpfte und Genesene

Video von Esther Pistorius

So war die Vorgehensweise der Forscher*innen:

Für die Studie wurden die Gesundheitsdaten von über 40.000 Corona-Fällen untersucht, die zwischen Ende März und Ende Mai dieses Jahres in England auftraten. Von den positiven Corona-Tests gingen 9.000 Fälle auf die Delta-Variante und rund 35.000 Fälle auf die Alpha-Variante, also die erste Corona-Mutation, zurück.

Um einen Vergleich zu ermöglichen, wurde die jeweilige Zahl der Krankenhauseinweisungen ins Verhältnis gesetzt. Dabei wurden Faktoren bereinigt, die das Risiko eines schweren Verlaufs begünstigen wie Alter und Vorerkrankungen.

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Das Ergebnis der Studie:

Das Ergebnis: Bei der Infektion mit der Delta-Mutation des Coronavirus ist das Risiko für eine Einweisung ins Krankenhaus innerhalb von zwei Wochen nach dem Test durchschnittlich 2,26-fach höher.

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Zu der Bedeutung des Ergebnisses stellte Studienautorin Anne Presanis fest: "Unsere Auswertung zeigt, dass Delta-Ausbrüche ohne Impfungen eine deutlich größere Bürde für das Gesundheitssystem darstellen als eine Alpha-Epidemie.“