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Coronavirus-Kettenbrief: So verhältst du dich richtig

von Jessica Stolz Erstellt am 13. März 2020
Coronavirus-Kettenbrief: So verhältst du dich richtig© unsplash.com/Christian Wiediger

Auf WhatsApp sind zurzeit dubiose Corona-Kettenbriefe im Umlauf. Wir verraten euch, was es damit auf sich hat.

Mittlerweile ist das Coronavirus auch in den sozialen Medien und bei WhatsApp angekommen. Dort sind zurzeit viele dubiose Kettenbriefe im Umlauf.

Das Problem dieser Kettenbriefe ist, dass darin oft falsche Informationen stecken. Diese dienen nicht zur Aufklärung, sondern lösen vor allem eins aus: Panik. Und nicht nur das, manche dieser Briefe können sogar gefährlich werden.

Gefährlicher Kettenbrief mit Selbstdiagnose im Umlauf

So enthält beispielsweise einer dieser Kettenbriefe einen sehr fragwürdigen Test zur Corona-Selbstdiagnose. In dem Brief raten angebliche "Experten aus Taiwan" dazu, sich selbst zuhause auf den neuartigen Virus zu testen. Dafür soll man zehn Sekunden lang die Luft anhalten.

"Wenn Sie die Untersuchung ohne Husten, ohne Beschwerden, ohne Prallheit oder Engegefühl usw. erfolgreich durchführen, beweist dies, dass keine Fibrose in den Lungen vorliegt, was im Grunde genommen auf keine Infektion hinweist“, heißt es in dem Kettenbrief weiter.

Und das ist nicht der einzige Kettenbrief dieser Art. Es kursieren noch weitere Nachrichten mit dubiosen Tipps.

In einem anderen Kettenbrief heißt es zum Beispiel, dass das Coronavirus nicht hitzebeständig sei und man demnach einfach nur viel warmes Wasser mit einer Temperatur zwischen 26–27 Grad trinken soll.

Vorsicht bei der Verbreitung von Kettenbriefen

Einen wissenschaftlich fundierten Nachweis für die Behauptungen gibt es in den Kettenbriefen allerdings nicht. Die Online-Seite 'Verbraucherschutz' warnt eindringlich vor solchen Kettenbriefen. Auf der Website werden zahlreiche Kettenbriefe zusammengetragen, die aktuell im Umlauf sind. Wie es auf der Webseite heißt, seien die Informationen in den Kettenbriefen schlichtweg falsch.

Wir raten euch, sehr sensibel mit der Aufnahme sowie der eigenen Verbreitung von Corona-Informationen umzugehen. Informieren könnt ihr euch beispielsweise bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Dort bekommt ihr zuverlässige Nachrichten aus einer seriösen Quelle.

Mehr Informationen zum Coronavirus findet ihr auch bei Onmeda.de!

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