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Knallhartes Geschäft: So streng sind die Vertragsregeln bei DSDS

von Katharina Bömken Erstellt am 24.02.22 um 13:45

Ein bisschen singen und berühmt werden - easy, oder? Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Wer bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS) teilnehmen möchte, muss vorher einen Vertrag unterschreiben. Und der ist voll mit strengen Regeln.

Wer bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS) teilnimmt, möchte berühmt werden. Doch ganz so einfach, wie sich das manche vielleicht vorstellen, ist das gar nicht. Alle Kandidaten und Kandidatinnen müssen sich nämlich an super strenge Regeln halten, wenn sie bei der RTL-Gesangsshow mitwirken möchten. Das heißt konkret, sie müssen vorher einen Vertrag der Produktionsfirma "UFA Show & Factual" unterzeichnen, in dem ganz genau geregelt ist, was alles erlaubt ist und was eben nicht.

Nur, wer diesen Vetrag unterschreibt, hat die Chance, in die Fußstapfen von Pietro Lombardi, Alexander Klaws, Betrice Egli oder Luca Hänni zu treten. Nur, wer unterzeichnet, hat die Möglichkeit, Florian Silbereisen, Ilse DeLange und Toby Gad von seinem Talent zu überzeugen. Der BILD-Zeitung soll dieser Vetrag vorliegen. In einem Bericht legt das Blatt nun einige der strengen Regeln offen. Und eins schon mal vorbab: Wer sich nicht an die Regeln hält, muss zahlen. Die Rede ist von einer Vertragsstrafe ab 500 Euro.

Es gibt erstmal kein Geld!

Wer bei DSDS teilnehmen möchte, sollte ein gut gefülltes Portmonee dabei haben. Denn für die Teilnahme an der Show gibt es erstmal keinen Cent. Das heißt, die Reisekosten, also die Anreise und die Übernachtung, müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Und auch für die versäumte Arbeitszeit gibt es keine Entschädigung. Wer es in den Recall schafft, kann etwas aufatmen. Immerhin soll es dann 75 Euro für Übernachtung und Lunch-Pakete geben, berichtet die BILD-Zeitung.

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Video von Esther Pistorius

Außerdem müssen die Teilnehmer*innen wohl sämtliche "Urheber-" und "Vergütungsrechte" an die Produktionsfirma abtreten. Heißt also: Das Konto bleibt erstmal leer. Wer es in der Casting-Show letztlich weit schafft und Geld verdient, sollte sich, so die BILD weiter, allerdings darauf einstellen, dass die Produktionsfirma die Hand aufhält. Genauer gesagt, müssen wohl bis 25 Prozent der Nettoeinnahmen an das Produktions-Management abgedrückt werden. Und auch nach Vertragsende ist noch nicht Schluss. Wenn die Angaben aus dem Bild-Bericht stimmen, soll die UFA dann noch 24 Monate lang mit 50 Prozent an den Einkünften und im dritten Jahr mit 25 Prozent beteiligt werden.

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Da gibt es doch bestimmt irgendein Schlupfloch, um Geld zu verdienen, oder? Das sieht leider schlecht aus. Denn wer einen Künstlervertrag mit Dritten abschließt, muss anscheinend die Produktion verlassen. Auch mit eigenen Songs lässt sich das Konto nicht füllen, wie die BILD weiter berichtet. Denn ab Aufzeichnung des zweiten Recalls bis einen Monat nach dem Finale dürfen die Kandidaten*innen weder Cover- noch eigene Songs veröffentlichen oder bewerben.

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Lügen werden bestraft!

Pinocchio hätte bei DSDS schlechte Karten. Denn wer lügt, fliegt raus. Im Vertrag heißt es, so die BILD-Zeitung, dass die Produktionsfirma Kandidaten*innen aussortiert, wenn sie "unrichtige" oder "irreführende" Angaben machen. Zudem darf gegen sie kein Strafverfahren laufen und sie dürfen nicht verurteilt worden sein. Und hier wird nicht lange gefackelt. Denn erst kürzlich hatte Florian Silbereisen Kandidat Mechito aus der Show geworfen, weil er seine kriminelle Vergangenheit verschwiegen hatte (gofeminin berichtete darüber).

Reisen müssen genehmigt werden!

Ein super Urlaubs-Schnäppchen entdeckt? Was wohl die UFA dazu sagt? DSDS-Teilnehmer*innen können nicht einfach die Biege mache und sich in den nächsten Flieger setzen. Wenn sie verreisen möchten, müssen sie das vorher immer, so berichtet die BILD, mit dem Management abstimmen. Vereinbart ist nämlich, dass sie uneingeschränkt zur Verfügung stehen müssen.

Wer es in die Live-Shows schafft, darf sich dann noch auf weitere Einschränkungen einstellen. Um seine Gesundheit nicht zu gefährden, so heißt es angeblich im Vertrag, darf man weder Skifahren, noch Motorsport machen.

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Aktuell läuft die 19. Staffel der Casting-Show auf RTL - und die sorgte im Vorhinein schon für Wirbel. Denn Dieter Bohlen musste nach 20 Jahren (!) seinen Platz als Chef-Juror räumen. Für den Pop-Titan wurde allerdings schnell Ersatz gefunden. Schlager-Star Florian Silbereisen hat ab sofort das Zepter in der Hand.