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Harry und Meghan: Die schockierendsten Aussagen aus ihrem Interview

von Maike Schwinum Erstellt am 9. März 2021
Harry und Meghan: Die schockierendsten Aussagen aus ihrem Interview© Getty Images

Von tränenreichen Auseinandersetzungen über Rassismus bis hin Suizidgedanken: Im Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey kommt einiges ans Licht. Wir haben die schockierendsten Zitate für euch zusammengefasst.

Video von Esther Pistorius

Kaum ein Thema beschäftigt die Welt aktuell so sehr wie das große Enthüllungsinterview von Oprah Winfrey (67) mit Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39). Das Interview wurde am Sonntagabend in den USA ausgestrahlt und sorgte für eine Menge Diskussion.

Das Paar setzte sich mit ihrer guten Freundin, der US-Talkmasterin Oprah, zusammen, um darüber zu sprechen, warum sie das britische Königshaus letztes Jahr hinter sich ließen und wie ihr neues Leben in den USA aussieht.

Mehr dazu: Harrys und Meghans ehrliches Interview

In dem knapp zweistündigen Gespräch kommen einige erschreckende Details ans Licht. Die Horrorstorys der beiden beweisen, wie sehr insbesondere Meghan unter den Royals und den britischen Medien leiden musste.

Erschreckende Parallelen zu Lady Di

Die etlichen negativen Schlagzeilen und falschen Gerüchte, die in den Medien über sie verbreitet wurden, gingen Meghan an die Nieren. So spricht die ehemalige Schauspielerin sogar davon, Selbstmordgedanken gehabt zu haben.

"Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein. Es war ein klarer, realer und beängstigender Gedanke. [...] Ich dachte, es würde die Situation für alle lösen."

Harry thematisiert die große Angst, die er um seine Ehefrau hatte. Er sieht ganz deutlich die Parallelen zum tragischen Tod seiner Mutter Diana (†36). Auch sie wurde von der britischen Presse verfolgt und starb bei einem Autounfall, während sie von Paparazzi gejagt wurde.

"Meine größte Sorge war, dass sich die Geschichte wiederholt."

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Wenn ihr selbst depressiv seid oder Selbstmord-Gedanken habt, holft euch Hilfe z.B. indem ihr die Telefonseelsorge kontaktiert (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 bzw. 0800-1110222 bekommt ihr Hilfe von Beratern, die euch Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Sie leben von Dianas Erbe

Apropos Lady Di: Harrys Mutter haben die beiden zu verdanken, dass sie ihren Ausstieg aus der Königsfamilie überhaupt realisieren konnten. Denn Harry erklärt im Interview, dass sie bereits seit Anfang 2020 keine finanzielle Unterstützung mehr von den Royals erhalten.

"Ich habe ja noch das Erbe meiner Mutter. Ohne dieses Erbe wären wir nicht imstande gewesen, diesen Weg zu gehen."

Kein Kontakt zu Charles oder William

Über die aktuelle Beziehung von Harry zu seiner Familie wurde in den letzten Monaten viel spekuliert. Im Interview verrät der 36-Jährige nun, wie es wirklich aussieht.

Trotz großer Meinungsverschiedenheiten habe er ein überraschend gutes Verhältnis zu der Queen. Er spreche regelmäßig über Zoom mit ihr und spricht von dem tiefen Respekt, den er für seine Großmutter hat.

Ganz anders sieht das bei Harrys Vater Prinz Charles aus. Der habe den Kontakt zu ihm bereits voriges Jahr abgebrochen, gesteht Harry.

"Ich fühle mich wirklich im Stich gelassen, weil er durch etwas Ähnliches gegangen ist. [...] Ich werde ihn immer lieben, aber es gibt sehr viel Schmerz."

Ebenso schwierig sei das Verhältnis zu seinem älteren Bruder Prinz William. Obwohl die Brüder gemeinsam viel durchmachen mussten, seien sie laut Harry nun "auf unterschiedlichen Pfaden."

Schwere Rassismus-Vorwürfe

Für einen besonders großen Schock sorgte diese Enthüllung von Meghan: Sie berichtet davon, dass Mitglieder der Königsfamilie während Meghans Schwangerschaft gegenüber Harry Bedenken über die Hautfarbe des ungeborenen Kindes geäußert hatten.

So soll in Anwesenheit des werdenden Vaters darüber diskutiert worden sein, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird."

Selbst die erfahrende Talkmasterin Oprah zeigt sich von dieser Aussage sprachlos und schockiert. Sie will wissen, wer die Person war, die sich so äußerte. Doch das behält Meghan für sich und erklärt: "Das würde der Person sehr schaden."

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