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Hype um den Beyond Meat Burger: Wie gesund ist er WIRKLICH?

von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 30. Mai 2019
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Beim Discounter Lidl ist ein wahrer Hype um den Burger der Marke "Beyond Meat" ausgebrochen. Nach wenigen Stunden war der fleischlose Burger ausverkauft. Unsere Kollegen von Onmeda.de haben deshalb das Fleischersatzprodukt mal genauer unter die Lupe genommen und geklärt: Wie gesund ist der Beyond Meat Burger eigentlich?

Der Beyond Meat Burger ist zurzeit der wohl berühmteste Burger der Welt. Und das, obwohl nicht mal Fleisch drin steckt. Bei Lidl war das vegane Patty binnen Stunden ausverkauft.

Doch woher kommt der Hype um das Fleischersatzprodukt? Unterscheidet er sich wirklich so stark von anderen veganen oder vegetarischen Burgern? Und wie gesund ist die Veggie-Bulette?

Diesen Fragen sind unsere Kollegen vom Gesundheitsportal Onmeda.de in einem spannenden Artikel auf den Grund gegangen. Sie haben sich die Inhaltsstoffe des Beyond Meat Burgers mal genauer angeschaut. Was steckt drin im veganen It-Burger?

Woraus besteht der Beyond Meat Burger?

Hauptbestandteile des Fleischlos-Burgers sind Wasser, Erbsenprotein, Rapsöl und raffiniertes Kokosöl. Die fleischähnliche Konsistenz erreiche der Hersteller, indem er das Erbsenprotein "durch Erhitzen, Kühlen und durch Druck" in seiner Struktur verändere. So käme es in der Textur echtem Hackfleisch sehr nah.

Weitere Inhaltsstoffe des Beyond Meat Burgers sind unter anderem Cellulose und Kartoffelstärke (für die Stabilität und Bindung), Hefeextrakt und Salz (für den "fleischigen" Geschmack), Essigsäure sowie Rübensaftextrakt (für die Farbe). Die Zutatenliste des Beyond Meat Burgers ist lang, aber insgesamt nehmen Wasser, Erbsenprotein, Rapsöl und Kokosöl einen Anteil von rund 98 Prozent ein. E-Nummern sucht man vergeblich.

Ist der Beyond Meat Burger gesund?

Unsere Kollegen von Onmeda.de haben den Beyond Meat Burger einem Gesundheitscheck unterzogen. Ihr Ergebnis: Die beiden Hauptzutaten Erbsenprotein und Rapsöl, hätten "durchaus gesundheitliche Vorzüge". Während Erbsenprotein dem Körper vor allem essentielle Aminosäuren liefern würde, enthielte Rapsöl wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ein normaler Burger aus Hackfleisch enthält dagegen gesättigte Fettsäuren, die im Übermaß zu sich genommen, als ungesund gelten.

Das Erbsenprotein sei der größte Unterschied zu anderen veganen oder vegetarischen Burger-Patties. Deren Hauptbestandteile seien meist Soja oder Weizen. Eiweiß aus Sojabohnen hätte im Vergleich zu Erbsenprotein den Vorteil, dass es dem körpereigenem Eiweiß ähnlicher sei. Der Tagesbedarf an essentiellen Aminosäuren ließe sich durch Sojaeiweiß deshalb leichter decken. Gerade für Veganer sind Sojaprodukte deshalb empfehlenswert. Gegenüber Fleischersatzprodukten aus Weizen habe der Erbsen-Burger aber klare Vorteile: Er habe einen höheren Anteil an essentiellen Aminosäuren. Damit seien Vergleichsprodukte aus Weizeneiweiß (Gluten) eine schlechtere Eiweißquelle.

Wie viele Kalorien hat der Beyond Meat Burger?

Was sich viele Verbraucher fragen: Hat der Beyond Meat Burger weniger Kalorien als ein "normaler" Burger aus Fleisch? Die Antwort: Das kommt darauf an. Letztlich hängt der Kalorienwert von der Zubereitungsart ab. Denn zusammen mit einem klassischen Burger-Brötchen aus Weißmehl, Burgersoßen, Mayonaisse & Co. wird auch der fleischlose Burger schnell zu einer Kalorienbombe.

Mit 270 Kalorien pro Burger-Patty ist der Beyond Meat Burger kein Leichtgewicht, schließlich sind in ihm 20 Gramm Fett enthalten. Aber: Auch 20 Gramm Eiweiß. Der Beyond Meat Burger kann also Bestandteil eines Low Carb Gerichts sein. Allerdings nur, wenn auf das Weißmehl-Brötchen verzichtet wird.

Alternativen könnten halbierte gebratene Riesenchampignons oder halbierte Fleischtomaten sein. Auch Süßkartoffel-Scheiben gelten als Low Carb Alternative zum Burger-Brötchen.

Noch mehr Ideen für Low Carb Burger findest du hier!

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