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Nach Pleite-Geständnis: Jan Leyk sammelt 1 Million Euro

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 4. Oktober 2019

Erst diese Woche gestand Ex-BTN-Star Jan Leyk, dass er komplett pleite sei. Nun sammelt er Spenden, um eine Organisation auf die Beine zu stellen.

Am Dienstag veröffentlichte der ehemalige 'Berlin - Tag & Nacht'-Darsteller Jan Leyk eine emotionale Instagram-Story, in der er seinen Fans so einiges gestand. Namentlich, dass er tief in einer finanziellen Krise steckt und dem Finanzamt 250.000 Euro schuldet.

"Ich bin komplett pleite, ich werde in die privat Insolvenz gehen", gestand der DJ seinen Followern. Er habe jahrelang in Saus und Braus gelebt, doch nun sei all sein Geld aufgebraucht. Doch neben seinen hohen Schulden, belastet Leyk auch seine Gesundheit. Er leidet an Depressionen und Burnout.

Im Video: BTN-Star Jan Leyk ist pleite: So schlecht steht es um ihn

Jetzt sammelt Jan Leyk im Netz Spenden

Ganz offen und ungeniert sprach der 34-Jährige in seiner Instagram-Story über seine psychische Gesundheit. Er sei ausgebrannt und kämpfe tagtäglich mit seinen inneren Dämonen. Und weil er weiß, dass er nicht der einzige ist, dem es so geht, möchte er nun ein neues Projekt auf die Beine stellen.

"Kirmeskopf" soll laut Leyk eine Organisation werden, die Betroffenen mit "Hypersensibilität, Depressionen, Burn Out, Angststörung und Panikattacken" helfen soll. Dafür hat der Schauspieler eine Fundraising-Seite gestartet, auf der er Spenden sammelt.

Aktuell hat er bereits über 16.000 Euro gesammelt – doch sein Ziel ist noch viel höher: Laut der Spenden-Website hat Leyk es auf insgesamt eine Million Euro abgesehen. "Mit deiner Spende hilfst du nicht nur mir, sondern am Ende über 20 Millionen Menschen in Deutschland, die unter psychischen Erkrankungen leiden", schreibt er zu dem Projekt.

Viele fragen sich: Wo landen die Spenden wirklich?

Jan Leyk verkündete das Projekt "Kirmeskopf" auf Instagram und erfuhr dort sofort eine Menge Unterstützung. Viele Menschen kommentierten, dass sie selbst einen "Kirmeskopf" hätten und die Aktion super fänden. Doch auch Nicht-Betroffene wollen spenden und helfen, das Projekt auf die Beine zu stellen.

Doch es gibt auch negatives Feedback. Auf Facebook machen einige Nutzer ihre Zweifel an der Spendenaktion deutlich. Ein User schreibt: "Wofür genau werden die Spenden jetzt verwendet? Zur Begleichung deiner Steuerschulden, oder 100 % für eine noch nicht existente Hilfsorganisation?"

Die Frage danach, wo die Spenden landen, stellen sich viele Menschen in den Kommentaren. Einige werfen Leyk sogar ganz direkt vor, dass er ein falsches Spiel treibe. Ein Nutzer sagt: "Ja, ist klar... Zuerst pleite gehen und dann auf einmal einen Spendenaufruf machen in Höhe von 1 Millionen Euro. Was für 'ne Geldabzocke!"

von Maike Schwinum

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