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Masern-Impfpflicht: Harte Folgen bei fehlendem Nachweis

von Helen Kemper ,
Masern-Impfpflicht: Harte Folgen bei fehlendem Nachweis

Seit dem 1. März 2020 gilt in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen eine Masern-Impfpflicht. Nun drohen harte Konsequenzen für Betroffene ohne Nachweis!

In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Schulen gilt seit dem 1. März 2020 eine Masern-Impfpflicht. Wer keinen Nachweis über einen vorhandenen Impfschutz vorlegt, muss mit erheblichen Konsequenzen rechnen.

Die Frist des zu erbringenden Impfnachweises wurde aufgrund der Belastung durch die Corona-Pandemie bereits mehrfach verschoben. Eigentlich sollte sie bereits am 31. Juli 2021 abgelaufen sein, doch durch die Corona-Krise wurden die Abläufe in den Gesundheitsämtern erschwert. Nun jedoch verstrich diese zum 31. Juli 2022 endgültig für Kinder und Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen.

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Bußgelder sind eine der Konsequenzen

Wer keinen gültigen Impfschutz gegen Masern vorweisen kann, muss von der betreffenden Gemeinschaftseinrichtung, dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Hier wird dann in Einzelfällen sogar über ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot der betreffenden Person entschieden.

Im Video: Corona: Lauterbach empfiehlt vierte Impfung für alle!

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Nichtgeimpfte Kinder können also laut Bundesgesundheitsministerium vom Kita-Besuch ausgeschlossen werden. Für Schüler*innen gilt hingegen die Schulpflicht. Sie können also nicht von einem Schul-Besuch ausgeschlossen werden.

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Auch Bußgelder in Höhe von bis zu 2.500 Euro können eine der Konsequenzen bei fehlendem Impfnachweis sein. Es sollte jedoch auch im eigenen Interesse sein, sich vor den hoch ansteckenden Masern zu schützen.