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Blechen beim Reisen? Neuseeland führt Umweltgebühr ein

von Nicola Pohl Veröffentlicht am 17. Mai 2019

Neuseeland ist für seine atemberaubende Landschaft bekannt. Bisher konnten Touristen die dortige Natur ohne Einschränkungen genießen, doch das soll sich nun ändern.

In Neuseeland gibt es viele Schafe und wenig Menschen. Genau genommen, sind es gerade mal 4,9 Millionen Menschen (Quelle: Stats NZ). Vor allem für Naturliebhaber ist das kleine Land am Ende der Welt ein echtes Paradies. Das zeigen auch die steigenden Touristenzahlen der letzten Jahre: während 2013 bereits 2,5 Millionen Besucher ins Land geflogen sind, waren es laut Stats NZ 2018 sogar 3,8 Millionen.

Neuseeland gilt als wahres Mekka für Abenteuerbegeisterte, denn hier können Adrenalinjunkies mitten in der Natur Aktivitäten wie Bungee Jumping, Skydiving, Paragliding oder White Water Rafting nachgehen. Während die Insel im Pazifik Touristen bisher stets mit offenen Armen empfangen hat, wurden in den letzten Jahren Zweifel laut, dass die Infrastruktur des Landes nicht auf so viele Besucher ausgelegt sei. Bisher war die Natur jedem frei zugänglich, aber jetzt ergreift Neuseelands Regierung erste Maßnahmen, um die Natur vor den Touristen zu schützen.

Besuch in Neuseeland kostet zukünftig Eintritt

Wer in Zukunft Urlaub in Neuseeland macht, muss damit rechnen, bei seiner Einreise eine Umweltgebühr zu zahlen. Und zwar 35 Neuseeland-Dollar – das entspricht etwa 20,50 Euro. Die Einnahmen aus der neuen Gebühr möchte das Land in den Schutz der Umwelt stecken.

Denn die vielen Touristen haben zum Teil einen negativen Einfluss auf die Natur. Für das perfekte Instagram-Bild tun einige Menschen fast alles und bringen dabei sich selbst in Gefahr oder zerstören die Natur. Dem schönsten Ende der Welt sei die Umweltgebühr deshalb gegönnt, damit seine atemberaubende Landschaft auch in den kommenden Jahren noch so schön ist wie jetzt.

von Nicola Pohl