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Expertin sagt: Pizza zum Frühstück ist gesünder als Müsli

Video von Sarah Glaubach Veröffentlicht am 14. Juni 2019

Wer nach einer durchzechten Nacht morgens zur übriggebliebenen Pizza greift, der macht eigentlich alles richtig, sagen Experten. Aber was steckt dahinter?

von Maike Schwinum

Wir hatten wohl alle schon diesen Moment am Morgen nach einer Partynacht, in dem uns die Reste der Pizza vom Vorabend wie der höchste kulinarische Genuss vorkommen. Statt zum üblichen ausgewogenen Frühstück greifen wir dann einfach in den Pizzakarton. Wen danach häufig das schlechte Gewissen plagt, dem sei gesagt: Das muss gar nicht sein!

Eine Ernährungsexpertin bestätigt jetzt nämlich: Pizza zum Frühstück ist gesünder als zum Beispiel klassische Cornflakes. Das heißt, euer verkaterter Kopf trifft mit den Pizzaresten eine bessere Entscheidung als so manch anderer am frühen Morgen.

Dieselbe Anzahl Kalorien - aber weniger Zucker

"Es mag viele überraschen, dass ein durchschnittliches Stück Pizza und eine Schale Cornflakes mit Vollmilch die gleiche Anzahl Kalorien haben", erklärt Ernährungsberaterin Chelsey Amer gegenüber 'The Daily Meal'. Der Grund dafür ist, dass die meisten Cornflakes, die es im Supermarkt zu kaufen gibt, jede Menge Zucker haben - die Pizza hingegen hat mehr Fett.

Mit einem Stück Pizza am Morgen - und somit weniger Zucker - vermeidet ihr laut der Expertin das verhasste Blutzuckertief später am Tag. "Pizza enthält mehr Proteine, die dafür sorgen, dass wir den ganzen Vormittag hindurch satt bleiben", so Amer.

Natürlich lenkt die Expertin anschließend auch ein und betont, dass Pizza nicht wirklich als "gesundes Essen" bezeichnet werden kann. Wer eine wirklich gehaltvolle Mahlzeit zu sich nehmen will, sollte dann doch auf die Pizza verzichten - aber eben auch auf die Cornflakes.

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