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Intimes Geständnis: Jada Pinkett Smith war pornosüchtig

von Nicole Molitor Veröffentlicht am 22. Mai 2019

Frauen gucken keine Pornos? Und ob! Gestern berichtete Jada Pinkett Smith in ihrer Talkshow "Red Table Talk" über ihre frühere Porno-Sucht. Und auch Töchterchen Willow ist Sexfilmen alles andere als abgeneigt.

Wenn sich drei Generationen von Frauen über Pornografie austauschen, kann das schon mal spannend werden. So geschehen gestern Abend (21.05.2019) in der Facebook-Talkshow "Red Table Talk". Darin sprachen die Gastgeberinnen Jada Pinkett Smith, ihre Mutter Adrienne Banfield-Jones und Tochter Willow Smith über ihre persönlichen Erfahrungen mit den heißen Sex-Filmen.

"Ungesundes Verhältnis zu Pornografie"

Will Smith' Frau, Jada Pinkett Smith, beichtet ihrer Familie in der Show, dass sie in früheren Jahren pornosüchtig war. Dabei stellt sie allerdings schnell klar, dass "Sucht" vielleicht ein zu starkes Wort sei. In der Zeit, als sie versucht habe, abstinent zu leben, habe sie eher "ein ungesundes Verhältnis zu Pornografie" gehabt. Wie die 47-Jährige berichtet, habe sie damals versucht, mit den Pornos eine innere Leere zu füllen.

"Hardcore-Pornos auf Tumblr"

Doch auch Töchterchen Willow (18) hat eine Vorgeschichte mit Pornos. Als sie zehn oder elf Jahre alt war, entdeckte Mama Jada eine große Sammlung von Hardcore-Pornos auf dem Tumblr-Account ihrer Tochter. Während die das Ganze noch versucht herunterzuspielen und beteuert, dass sie sich keine krassen Sexfilme, sondern eher künstlerisch gemachte Pornos angesehen habe, sagt ihre Mutter, damals völlig "schockiert" gewesen zu sein.

Wie Willow betont haben möchte, wusste sie das Gesehene aber trotz ihres zarten Alters bereits richtig als Fiktion einzuordnen, da sie darüber offen mit ihrer Familie sprechen konnte. So sei sie nicht durch die falschen Erwartungen an Sex geblendet worden. Dies sei gerade bei jüngeren Generationen wichtig, die über das Internet jederzeit Zugriff auf Pornos hätten.

Wir finden es toll, dass die Smith-Family so offen zu ihrem Porno-Konsum steht und ebenso locker darüber spricht. Nur so können wir die Stigmatisierung bekämpfen, die Pornos nach wie vor als "Schmuddelkram" anhaftet.

von Nicole Molitor

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