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Beschluss: Regierung stellt Klopapier-Hamstern unter Strafe

von Ann-Kathrin Schöll Erstellt am 1. April 2019
Beschluss: Regierung stellt Klopapier-Hamstern unter Strafe© unsplash.com

Laut eines neuen Beschlusses der Bundesregierung wird das Horten von Klopapier mit sofortiger Wirkung verboten. Bei Missachtung drohen saftige Strafen. Achtung, Satire!

Im Eilverfahren hat die Bundesregierung einen neuen Beschluss auf den Weg gebracht: Künftig ist das Hamstern von Toilettenpapier verboten und kann bestraft werden. Da Klopapier aktuell vielerorts Mangelware ist, soll auch der Verbrauch von Toilettenpapier reguliert werden. Wer zu viel bunkert und zu viel verbraucht, riskiert Strafen, die härter sind als Klopapier auf Schultoiletten.

Abwasserwerke kontrollieren Toilettenpapier-Verbrauch

Während die Polizei die Einkäufe kontrolliert, wachen die lokalen Wasserwerke über den Verbrauch. Wer zu viel benutzt, wird telefonisch verwarnt. Bei dreimaligem Verstoß wird das Wasser für eine Stunde abgestellt. NRW hat den Beschluss als erstes Bundesland umgesetzt. Im stillen Örtchen Satire nahe Köln hat es am Morgen schon einige Klopapier-Sünder getroffen.

So berichtet ein Familienvater, der unerkannt bleiben möchte, gegenüber gofeminin.de: "Ich habe früher pro Sitzung mindestens eine halbe Rolle 5-lagiges Toilettenpapier plus 5 feuchte Tücher benutzt... Dann haben sie uns für eine Stunde das Wasser abgestellt. Ich habe draus gelernt."

Umweltverbände sehen Regierungsbeschluss kritisch

Umweltverbände und die Grünen sehen den Beschluss kritisch. Er wäre zwar ein wichtiges Signal, um der Ressourcen-Verschwendung entgegenzuwirken und ein stärkeres Bewusstsein zu entwickeln.

Allerdings sei jetzt Aufklärungsarbeit gefragt, da sonst riskiert würde, dass Menschen anstelle von Klopapier andere Dinge wie Küchenrolle oder Waschlappen nutzten und diese herunterspülten. Das könne zum Verstopfen der Abflussrohre und letztendlich zu einer stärkeren Wasserverschmutzung führen.

Lesetipp: Gute Alternativen zu Klopapier zeigen wir dir hier

Polizei darf Klopapier-Vorräte kontrollieren

Schlechte Karten haben ab sofort auch die Klopapier-Hamsterer. Die Polizei darf gemäß dem jüngsten Regierungsbeschluss stichprobenartig den Klopaier-Vorrat von Haushalten kontrollieren. Eine angemessene Vorratshaltung von zwei Packungen bei einem Zwei-Personenhaushalt sind okay, mehr werden beschlagnahmt und an Hilfsbedürftige gespendet.


Wichtiger Hinweis

An alle, die beim Lesen dieses Artikels zum 1. April Angst um ihre übertriebenen Klopapier-Vorräte bekommen haben: Dieser Aprilscherz ist nur für euch. In der aktuellen Situation sollte niemand egoistisch sein. Es geht jetzt um Solidarität. Wir müssen als Gesellschaft zusammenstehen und gemeinsam alles tun, damit die Bekämpfung des Virus gelingt.

Dazu gehört neben Social Distancing auch, auf Hamsterkäufe zu verzichten. Nur so wird gewährleistet, dass jeder versorgt werden kann. Indem ihr auf übertriebene Vorratshaltung verzichtet, gewährleistet ihr, dass Menschen, die jetzt gerade etwas wirklich benötigen, es auch bekommen. Denkt nicht nur an euch, denkt auch an andere!

Euer gofeminin-Team