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Zoff bei den Royals: Wollen sie DAMIT ein Zeichen setzen?

von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 10. Mai 2019

Von wegen royale Eiszeit: Prinz William, Prinz Harry, Kate und Meghan zeigen jetzt, dass sie an einem Strang ziehen. Gemeinsam haben sie eine Textnachrichten-Seelsorge für Menschen mit psychischen Erkrankungen ins Leben gerufen.

Die Gerüchte um die vermeintlichen Streitigkeiten zwischen Prinz William, Prinz Harry, Kate und Meghan reißen nicht ab. Immer wieder melden sich so genannte Insider zu Wort, die beschreiben, wie schlecht die Stimmung zwischen den Brüdern und deren Ehefrauen aktuell sein soll. Auch die Geburt von Baby Sussex soll den Streit nicht haben schlichten können.

Doch vieles spricht dafür, dass die Stimmung zwischen den so genannten "Fab Four" (fantastische Vier) gar nicht so unterkühlt ist, wie uns die Insider wahrhaben lassen möchten. Neben gemeinsamen Auftritten zeigt auch das neueste Projekt der britischen Royals, dass sie an einem Strang ziehen.

Hilfe für psychisch Kranke

Gemeinsam haben sie mit "Shout" eine auf Textnachrichten basierende Seelsorge ins Leben gerufen, die Menschen mit psychischen Erkrankungen Unterstützung anbietet und das an 7 Tagen die Woche, rund um die Uhr. So erklärt es Prinz William bei der offiziellen Vorstellung. Speziell ausgebildete Freiwillige sollen zu jeder Zeit auf die eingehenden Nachrichten reagieren und dem Betroffenen so virtuell zur Seite stehen.

Laut Prinz William sei das Besondere an "Shout", dass die Menschen "überall und jederzeit ein Gespräch starten" könnten. Egal ob in der Schule, zu Hause oder im Bus.

Wichtiges Projekt eint die Royals

Wie groß der Bedarf sei, habe eine einjährige Testphase gezeigt, so der Prinz weiter. Über 60.000 Gespräche hätten in dieser Zeit stattgefunden:

"Das sind 60.000 Momente, in denen unsichere, verängstigte und alleingelassene Menschen in der Lage waren, sich über ihr Telefon mit jemandem zu verbinden, der ihnen helfen kann."

Auch Williams Frau Kate ist vom positiven Nutzen von "Shout" überzeugt, genau wie Prinz Harry und Meghan. Die vier haben das Projekt gemeinsam entwickelt und durch ihre Stiftung finanziert. Drei Millionen britische Pfung soll "Shout" gekostet haben.

von Ann-Kathrin Schöll