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Corona-Verschwörung: Sonja Zietlow wehrt sich gegen Vorwürfe

von Maike Schwinum Erstellt am 17. April 2020
© Getty Images

TV-Moderatorin Sonja Zietlow muss sich gegen Verschwörungsvorwürfe wehren. Schuld sind ihre Facebook-Beiträge über die aktuelle Coronakrise.

Video von Esther Pistorius

Moderatorin Sonja Zietlow (51) hat Social Media vorerst den Rücken gekehrt. Grund ist eine Welle von Hassnachrichten und Beschimpfungen, die sie auf Facebook erhielt

Dort wurde ihr vorgeworfen, Verschwörungstheorien über das Coronavirus zu verbreiten. Sonja hatte auf ihrer privaten Facebook-Seite einige Beiträge gepostet, in denen sie ihre Sorgen bezüglich der aktuellen Maßnahmen der Regierung und deren Folgen für viele Menschen äußerte.

"Ich glaube, Existenzängste, Arbeitslosigkeit und Isolation können krank machen", erklärte die Moderatorin im Interview mit 'Bild'.

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"Distanzlos, respektlos und maßlos"

Etliche Nutzer nahmen Sonjas Post und ihre Meinung zum Anlass, um die 51-Jährige anzuprangern und sogar wüst zu beleidigen und zu beschimpfen.

In einem Statement gegenüber RTL erklärt Sonja: "Mir steht es nicht zu, die Maßnahmen, die zum Schutz unser aller Gesundheit getroffen wurden, zu bewerten oder gar zu kritisieren. Ich kann nur aus meinen persönlichen Erfahrungen erzählen."

Das Verhalten der Nutzer findet sie unmöglich. "Distanzlos, respektlos und maßlos haben einige Facebooknutzer meine Plattform genutzt, um andere, aber auch mich zu beleidigen. [...] Ich habe mich deshalb entschieden, diesem digitalen Watschen-Karussell bis auf Weiteres den Rücken zu kehren."

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