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Klimaanlage aus! Laut Studie arbeiten Frauen schlechter, wenn es kalt ist

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 23. Mai 2019

Frauen dieser Welt, dreht die Thermostate auf! Eine britische Studie belegt jetzt, dass Frauen erheblich produktiver arbeiten, wenn es wärmer im Büro ist. Und ihre männlichen Kollegen?

Wir haben es ehrlich gesagt schon lange geahnt: In den Büros dieser Welt ist es zu kalt. Mit steigenden Außentemperaturen laufen die Klimaanlagen in innerstädtischen Unternehmen auf Hochtouren. Teilweise so stark, dass vor allem weibliche Mitarbeiter Pullover, Strickjacken und Decken neben dem Schreibtisch horten, um ja nicht zu frieren. Dass eine zu kalt eingestellte Klimaanlage nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern vor allem die Produktivität von Frauen negativ beeinflussen kann, hat nun eine britische Studie belegt.

Frauen sind produktiver, wenn es warm ist

Die in Deutschland durchgeführte Studie untersuchte, wie gut Männer und Frauen verschiedene Aufgaben bei variierenden Raumtemperaturen erledigen konnten. Das Ergebnis: Frauen haben bei höhren Temperaturen erheblich bessere Ergebnisse in mathematischen und mündlichen Aufgaben erzielen können. Männer hingegen schnitten bei höheren Temperaturen etwas schlechter ab - jedoch waren die Unterschiede nicht so groß, wie die der Studienteilnehmerinnen.

"Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass Büros, in denen Männer und Frauen gemeinsam arbeiten, die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern können, wenn sie das Themostat höher stellen, als aktuelle Standards es bisher empfehlen", so die Wissenschaftler in der Studie. Das dürfte alle Frostbeulen mehr als freuen.

von Anne Walkowiak

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