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Studie entdeckt: Rotwein könnte bei Depressionen helfen

Video von Jutta Eliks Veröffentlicht am 6. August 2019

Dass ein Glas Rotwein am Tag gut fürs Herz sein soll, haben wir schon gehört. Doch nun konnten Wissenschaftler Eigenschaften im Rotwein entdecken, die bei Depressionen und Panikattacken helfen könnten.

von Jutta Eliks

Diese Nachricht liest sich zunächst wie Wunschdenken von Weinliebhabern, doch die Ergebnisse einer neuen Studie sind ernst gemeint: Rotwein könnte bei Depressionen und Panikattacken helfen. Zu diesem Schluss sind Wissenschaftler der University at Buffalo gekommen.

In ihrer Studie haben sie den Wirkstoff Resveratrol untersucht. Der sitzt in der Schale von Weintrauben und ist somit auch in Rotwein enthalten. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Resveratrol ein Enzym blockt, das Depressionen und Panikattacken begünstigt.

Sollen wir jetzt immer Rotwein trinken?

Diese Entdeckung könnte neue Türen in der Behandlung von psychischen Krankheiten öffnen, findet die leitende Wissenschaftlerin Dr. Ying Xu. Ein aus der Natur gewonnener Stoff wie Resveratrol könnte verträglicher sein und weniger Nebenwirkungen verursachen als bisherige Medikamente.

Doch bevor ihr euch Rotwein selbst verschreibt, solltet ihr euch zügeln und das Getränk immer noch als etwas ansehen, das Alkohol enthält. Und das sollte man verantwortungsbewusst trinken, wenn man seiner Gesundheit nicht schaden möchte.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt als Richtwert für Frauen 10 g/Tag an und für Männer 20 g/Tag an. Gleichzeitig betont sie aber auch, dass dies nicht als Aufforderung gilt, täglich Alkohol zu trinken. Schwangere und stillende Frauen sollten auf Alkohol ganz verzichten, um ihr Kind keinen gesundheitlichen Risiken auszusetzen.

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