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Autofahren mit Baby: 4 Tipps, damit ihr sicher ans Ziel kommt

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 11. März 2018
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Alleine mit einem Baby Auto zu fahren, kann ganz schön herausfordernd sein. Damit die Fahrsicherheit auch mit einem weinenden Kind an erster Stelle steht, haben wir für euch 4 Tipps für sicheres Autofahren mit Baby gesammelt.

Gerade beim ersten Kind ist die Aufregung beim Autofahren groß. Die Sorge, dass etwas passieren könnte, ist riesig und die Angst, dass man mit einem weinenden Baby überfordert sein könnte ebenso. Plötzlich werden einem eigene Fahrfehler bewusst und man achtet mehr als je zuvor auf das Fahrverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer.

Da die meisten Eltern ums Autofahren mit Baby aber nicht herum kommen, kann man nicht einfach den Kopf in den Sand stecken. Glücklicherweise gibt es ein paar einfache Tipps, die das Autofahren für Mama und Kind direkt viel sicherer machen.

Verwendet eine Sonnenschutz-Blende

Babys empfindliche Haut sollte nach Möglichkeit immer vor übermäßiger Sonnenstrahlung geschützt werden. Im Auto wirken selbsthaftende Sonnenschutz-Blenden jedoch gleich doppelt, denn sie verhindern auch, dass Baby während der Fahrt geblendet wird.

Wenn das Kind geblendet wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es anfängt zu weinen und wenn Baby weint, ist Mama abgelenkt.

Nahezu nichts stresst uns mehr als ein weinendes Baby. Sich davon nicht ablenken zu lassen ist wirklich schwierig. Ein Sonnenschutz ist also ein einfacher Weg, um unnötige Ablenkungen und Stress beim Fahren zu vermeiden. Für Mama und Kind.

Verzichtet auf Spiegel

Da Kindersitze aus Sicherheitsgründen entgegen der Fahrtrichtung montiert werden, befestigen viele Eltern einen kleinen Spiegel am Rücksitz, um ihr Baby dennoch im Blick zu haben. Oftmals wird Eltern sogar vermittelt, dass diese Spiegel die Fahrsicherheit erhöhen würden, da sie so schneller feststellen könnten, was ihr Baby braucht. Schon alleine der Blickkontakt zu Mama soll dabei helfen, Babys zu beruhigen.

Doch genau diese Kontrollblicke können schnell zur Ablenkung und somit zur Gefahrenquelle beim Autofahren werden.

Eine amerikanische Studie hat sogar herausgefunden, dass Eltern beim Autofahren mit ihrem Baby 18% der Zeit abgelenkt sind. Bei einer Stunde Autofahrt entspricht dies ganzen 10 Minuten, die wir nicht auf den Verkehr achten. Laut der Studie sind Eltern 76% dieser Zeit abgelenkt, weil sie ihr Baby durch den Rückspiegel beobachten.

Keine Snacks im Auto

Manchmal ist die Versuchung groß, älteren Babys einen kleinen Snack zu geben, damit sie während der Fahrt beruhigt und beschäftigt sind. Das Problem dabei ist allerdings, dass kleine Kinder sich auch schnell mal verschlucken können.

Dies ist an sich natürlich noch nicht dramatisch, es bedarf jedoch eiserner Disziplin, um sich als Mama davon beim Fahren nicht ablenken zu lassen. Vor allem da man nicht unbedingt sofort eine Möglichkeit findet, um rechts ranzufahren.

Snackverbot sollte im Auto aber natürlich auch für Mama gelten. Denn auch wenn wir heutzutage so viel um die Ohren haben, dass wir gefühlt tausend Dinge gleichzeitig erledigen müssen, Multitasking im Auto ist gefährlich.

Essen wir während der Fahrt, müssen wir unsere Hand vom Lenkrad nehmen und gelegentlich auch unseren Blick von der Straße abwenden. Dass im Straßenverkehr ein Moment jedoch oft schon ausreicht, um nicht mehr rechtzeitig reagieren zu können, dürfte jedoch jedem klar sein.

Achtet auf euren Körper

Nach schlimmen Unfällen mit LKW kommt immer wieder die Diskussion über nicht eingehaltene Schlafpausen der Fahrer auf. Viele LKW-Fahrer setzen sich schlichtweg übermüdet ans Steuer, um ihren Zeitplan einhalten zu können.

Dass viele Eltern jedoch genauso wenig oder noch weniger schlafen und sich dennoch ans Steuer setzen, wird wenig diskutiert. Gerade in der ersten Zeit mit Baby operieren wir mit sehr wenig Schlaf. Manchmal sind es nur zwei Stunden pro Nacht.

Trotzdem setzen wir uns ins Auto und fahren "mal eben" zum Supermarkt - das Baby an Board. Dabei ist unsere Reaktionszeit unter Schlafmangel deutlich vermindert. Eine große Gefahr - sei der Weg zum Supermarkt noch so kurz.

Ihr solltet also auf euren gesunden Menschenverstand hören. Wenn ihr hundemüde seid und die Augen kaum offen halten könnt, sollten ihr nicht Auto fahren.

Überlegt euch gut, ob dieser Trip zum Supermarkt wirklich notwendig ist und falls ja, bittet jemanden um Hilfe. Vielleicht können ja Freunde oder Verwandtschaft für euch miteinkaufen.

Tipp: Mittlerweile bieten Supermärkte einen Lieferservice an, wenn die Summe der Einkäufe einen gewissen Betrag übersteigt. Indem ihr euren Wocheneinkauf sorgsam plant und online bestellt, könnt ihr euch die Fahrt zum Supermarkt also sparen!

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